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Wieder einmal wird in der Öffentlichkeit über die unglaubliche Menge an Lebensmitteln diskutiert, die wir pro Person und Jahr an teilweise noch genießbarem Essen wegwerfen. Das sollen rund 82 kg sein. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir fällt es schon mal schwer, mir überhaupt so eine Menge an Essen vorzustellen! Mal abgesehen davon, dass es mich brennend interessieren würde, ob in die Berechnungen auch Gastro-Betriebe einbezogen wurden oder Supermärkte, die die abgelaufenen Lebensmittel an der Hintertür stehen haben. Bei dieser Wegwerf-kommt als kleine Randdiskussion auch immer die Sache mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum wieder aus ihrer kleinen Ecke hervor.
Man müsse wohl der Bevölkerung endlich klar kommunizieren, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum eben das ist, was im Namen steht: wie lange das Lebensmittel mindestens haltbar ist. Zumindest wohl dem Teil der Bevölkerung, die meine 80 kg zusätzlich wegwirft. Damit das effizient und realistisch geschieht, könnte hier vielleicht auch die liebe Netzgemeinde aufstehen und mit minimalem Aufwand aktiv werden. Vielleicht sogar eine Art Stöckchen? ;) Fühle sich angesprochen, wer mag!
Ich würde die Sache mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum gerne anhand meines Lieblingsbrots ansprechen: von Lieken Urkorn das Weizenbrot mit Leinsamen, ohne Konservierungsstoffe.
Wie ihr sehen könnt, habe ich es bereits reduziert gekauft, also 1 Tag vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit. Mindestens haltbar war es bis zum 01.03.2012, also lief es vor heute 13 Tagen ab und DAS, meine Damen und Herren, vollkommen ohne Konservierungsstoffe. Besonders bunt ist mein heutiges Frühstück auch nicht ausgefallen. Sicherlich hätte es sogar noch länger gehalten, nur heute fiel die letzte Scheibe meinem Appetit zum Opfer ;) Gelagert war es übrigens im Kühlschrank, so wie ich es immer mit den Lebensmitteln mache, wenn ich sie kurz vor dem Ablaufen kaufe.
Wie handhabt ihr denn die ganze Chose rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum?


