Schlagwörter
Österreich, Fotografie, Projekt 365, Spanische Hofreitschule, Studentenleben, Studentenurlaub, Urlaub, Wien
Der Tag 3 des Studentenurlaubs in der wunderhübschen Stadt Wien begann mit einem nicht unähnlich gestaffelten Programm:
Morgens ging es direkt ins Zentrum der Innenstadt, denn direkt neben der am Tag davor besichtigten Nationalbibliothek befindet sich eine der weltweit bekanntesten Attraktionen überhaupt: Die Wiener Hofreitschule. Begleitet von klassischer Musik [vom Band] kann man die schnuffigen Lippizzaner und ihre Reiter zwischen 10 und 12 Uhr bei der sogenannten ‘Morgenarbeit’ beobachten. Fotos sind leider nicht gestattet, aber der Performance-Brüller war es an und für sich eh nicht. Für jeden halbwegs Interessierten ist es dennoch ein Muss und bietet einiges Vergnügen für’s Auge, aber erwartet nicht zuviel Performance, es ist definitiv Arbeit mit den Pferden. Interessant zu sehen, wie Pferde so harmonisch seitwärts gehen können, ist es allemal :)
Ursprünglich sollte es anschließend zum Royal Cemetary gehen, aber da wir nach mehrmaligem Umrunden der Häuser offensichtlich immer noch grandios daran vorbei gestolpert sind, war das Vorhaben dann doch schnell beerdigt. Danach ging es weiter gen Stephansdom, in dem wie in jedem Dom üblich bei mir eine Kerze für unsere Soldaten angezündet wurde. Das wichtigste Symbol mag bei dem Vorgang aber nicht die leuchtende Kerze an sich gewesen sein, sondern wie die langstielige Kerze, die zum Anzünden der Teelichter verwendet wurde, von Besucher zu Besucher weiter gegeben wurde. So wanderte das Licht von Hand zu Hand zwischen völlig Fremden. Hat was für sich, wie ich finde. Leider werden momentan viele Bereiche der Außenseite restauriert, von daher sind die Fotos nicht die besten, aber dafür zählt ja auch die Erinnerung des Gesamtanblicks :) Das Innere des Stephansdom lässt sich bis zu einem gewissen Grad Zaun gratis besichtigen, ins Herz gelangt man jedoch nur gegen Eintritt.
An einem Denkmal für den zweiten Weltkrieg [wir konnten den russischen Buchstaben anfänglich 'rote Armee' entnehmen] mit einem wundervollen Brunnen [wundervoll, da toller Regenbogen] ging es sodann zur Karlskirche, die die beeindruckensten Säulen überhaupt hat. Was das alles darstellt, muss ich mir bei Gelegenheit mal googlen. Weiter ging es über das Denkmal zurück Richtung Schwarzenberg Garten [ich vermute ja ganz stark, dass die Inspiration von Alice im Wunderland von diesem Park stammt] sowie unteres Belveder, den Belveder Garten und natürlich das obere Belveder. In dem Park hab ich permanent erwartet, dass irgendwo ein weißes Häschen mit einer Uhr herum hoppelt. Vom oberen Belveder aus sind wir wieder gen Hostel aufgebrochen und waren eine ordentliche Wegstrecke unterwegs, durch die ganzen kleinen Straßen waren es um die 5 km zusätzlich zur restlichen ‘Tageswanderung’. Damit will ich nur andeuten, wie der restliche Abend verlief: kein Schritt mehr als nötig ;)
Den vierten Tag kann man relativ knapp beschreiben: Naschmarkt! & da es Samstag war, auch noch Flohmarkt. Klar, es gab da vieeeel Mist, aber auch dermaßen schöne Dinge, z.B. echten und schönen Schmuck, oder auch Faust-große Türkise oder antiken Kram. Nach einigen Verhandlungen habe ich zwei süße Emaille-Broschen erstehen können, die nun an meiner Handtasche durch die Weltgeschichte getragen werden :) Vom restlichen Naschmarkt kann man viel erzählen, aber es gilt nur eins: selbst sehen. Einfach super!
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Der Anfang der Belveder-Gärten/-Parks.
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Oberes Belveder
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