Buchrezension: Sebastian Fitzek, Die Therapie

Autor Sebastian Fitzek [www.sebastianfitzek.de]

Titel/ Jahr/ Verlag/ Ort Die Therapie/ 2006/ Knaur Taschenbuch/ München

Preis/ ISBN 7,95 €/ 9783426633090

therapie, fitzek, sebastian fitzek

Auf 332 Seiten lässt Fitzek einen zermürbenden Nervenkrieg stattfinden, der von Abstraktheit strotzt und gerade deshalb fasziniert. Ein Vater betrauert den Verlust seiner Tochter, wird in tiefste Abgründe einer menschlichen Psyche gezogen, soll dabei selbst als therapierender Psychiater fungieren, landet in einer psychiatrischen Anstalt, wird wegen Mordes angeklagt – und das alles ohne eine einzige Leiche. Welche Spielchen laufen hier wirklich? Der Autor schafft es, Emotionen und Empathie für die Hauptperson zu wecken, während man sich gleichzeitig fragt, welche Rolle sie eigentlich überhaupt spielt.

Die Lösung des Ganzen geht einige Schritte weiter, als man es von gängigen Thriller-Klischees gewohnt ist, so dass es einen regelrechten „Aha“-Effekt gibt und man das komplette Buch im Zuge der finalen Entwicklung vollkommen neu überdenkt. Die Geschichte glänzt mit Spannung und kommt dabei völlig ohne Blut oder anderweitig sinnfreies Gemetzel aus.

Mein persönliches Fazit

  • auf oberfränkisch „bassd scho! aba fei echd!“.
  • für alle Nicht-Oberfranken: Einer der besten Methoden, um sich vorm Schreiben von Hausarbeiten zu drücken, als den Ofen der WG zu putzen. Auf auf, holt’s euch!
Advertisements
Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: