Filmkritik: Fluch der Karibik 4

Donnerstag Abend war es endlich soweit: mit einer geringfügigen Menge von 14 Leuten waren wir unterwegs, die sieben Weltmeere zu erobern, ho ho ho, und ’ne Buddel voll Rum. Siebenjähriger Havana, versteht sich.

Von Trailern und generellen News war von vornherein ja bekannt, dass die Story hauptsächlich über CAPTAIN Jack Sparrow weiter getragen wird und Will [Orlando Bloom] und Elizabeth [Keira Knightley] damit nicht auftauchen. Wie auch, der eine segelt unentwegt und kommt nur alle 10 Jahre ans Land, die andere hat ’nen Teenie an der Backe und wird auch nicht jünger. Im Gegensatz zur Kultfigur Sparrow, pardon, Captain Jack Sparrow. Damit er auch immer hübsch jung bleibt, geht es durch fremde Gefilde und Gewässer, um möglichst vor den selten dämlichen Spaniern und dem ruchlosen Blackbeard [samt Tochter] an der Quelle des Wassers des Lebens anzukommen.

Einfach das Wässerchen trinken ist jedoch nicht des Rätsels Lösung, da muss ein klitzekleines Ritual vollzogen werden, für das man unter Anderem eine läppische Meerjungfrauenträne braucht. Woher nehmen, wenn nicht stehlen, fragt sich so mancher Charakter und kidnappt sich eine, während andere sich verlieben und damit der anderen Seite voll in die Hände spielt. Was will man sagen, Glück im Spiel, Pech in der Liebe ;)

Fazit Inhalt: alles in allem keine tierisch aufregende Handlung, aber für einen 4. Teil eines ersten Hits weit besser aufgestellt, als man es allgemein von so hohen Fortsetzungen erwarten kann. Man erinnere sich an Matrix *schüttel* oder Eiskalte Engel! Brrrr.

Abseits des Inhalts: Der 3D Effekt ist eher mickrig meiner Meinung nach, es kommt gerade mal ein Säbel und ein paar Funken auf einen zu.

Schauspieler? Die liebe Penelope als Tochter Blackbeards kommt leider ziemlich langweilig rüber. Die Stimme von Sparrow ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig und im Original wesentlich passender. Leider fällt Sparrow von etwas von dem Verhalten ab, für das er letztendlich so kultig wurde – richtig, kein Schwanken und verwirrendes Gerede mehr. Er kommuniziert viel zu klar, um wirklich DER Captain Jack Sparrow sein. Sorry Leute, aber das ist ein definitiver Nachteil, der sich nicht wegschummeln lässt.

Absolutes Fazit: trotz allem weit besser, als ich es erwartet hätte und letztendlich „gut“, so dass sich der Kinobesuch mit Popcorn und Coke wirklich lohnt!

Frage an euch: hat die Meerjungfrau den Prediger am Ende, ihrer Natur entsprechend, doch getötet, oder was denkt ihr?

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2 Kommentare

  1. Naja, der 3. Teil war wirklich schlecht und ich habe mich geärgert dafür Geld ausgegeben zu haben. Soll ich es trotzdem nochmal wagen? Klingt jetzt nicht gerade vielversprechend.

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    • Teil 3 war wirklich sehr abstrus… Die Sache ist die: von Penelope haben sich alle wesentlich mehr erwartet, sie kommt geradezu langweilig her und Jack Sparrow ist auch nicht gerade mehr der Alte, ohne sein Schwanken etc. Die 3D Fassung lohnt sich auf keinen Fall, das steht fest, viel zu wenig Effekte und für das bisschen Bildtiefe muss man nicht zahlen. Insgesamt fand ich den Film ganz gut, aber wenn du 3 irre schlecht fandest, warte vielleicht bis man ihn sich auf DVD ausleihen kann ;)

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