DIY: Shopper selbst nähen

Von dem Vorbild dieser US-Seite inspiriert, habe ich gestern für meine Freundin Joy eine ähnliche Tasche, eine sogenannte Shopper, genäht. Weder habe ich mich jedoch an Größenangaben gehalten [man näht halt, was der Stoff her gibt & das Auge diktiert] noch an andere Aspekte der Anleitung, denn wenn man die Stoffstücke einfach aufeinander abstimmt & mitdenkt, dann klappt das in der Regel schon alles.

Hat es denn auch :) entgegen dem Beispiel der Anleitung habe ich rostrot anmutenden Westfalenstoff verwendet, der, da er so dünn ist, unbedingt von einem Futter begleitet werden musste. Damit gestaltet sich der Nähvorgang zwar etwas umständlicher, aber durchaus auch für Anfänger sehr machbar & so fand sich nach einem längeren Vormittag folgendes Stück an der Wand vom Balkon:

#311

Westfalenstoff, Shopper, Shopper selbst nähen, Shopper Tasche DIY, Projekt 365Ein paar erklärende Worte nun zu der folgend eingefügten Galerie mit den Fotos vom Anfertigungsprozess. Den Tipp für die Träger habe ich mir direkt von der Inspirationsseite geholt: 4 mal so breit ausschneiden wie gewünscht, falten, durch Bügeln fixieren und mit zwei Nähten absteppen. Den Boden der Tasche habe ich auch mit der 3-Eck abnähen Methode angefertigt und die beiden aufgesetzten Taschen mit einer Abwandlung des französischen Saums genäht. Das heißt soviel wie: ja, ich habe nicht nur außen auf die Shopper noch eine kleine Tasche aufgesetzt, sondern auch fast schon obligatorisch auf der Innenseite eine angebracht. Dazu jeweils 2 gleich große Stoffstücke geschnitten, gesäumt, mit der rechten Seite nach innen aneinander genäht mit einer Lücke, durch die die Tasche umgedreht wurde auf die schöne Seite & anschließend folgte das Aufsetzen auf die eigentliche Tasche.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Übrigen sitze ich, während ich diesen kurzen Artikel schreibe, bei sommerlich lau-warmen Temperaturen mit seichter Brise noch am Balkon, denn der Herbst hat sich noch mal kurz zurück gezogen. Vermutlich, um Anlauf zu holen ;) die Schonfrist wird jedoch genutzt, deshalb verabschiede ich mich nun zu meinem aktuellen ‚Schmöker‘: Heinrich von Kleist, die Marquise von O.

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