Kulinarisches Oberfranken: Schwarza Kung

… oder auch auf Hochdeutsch übersetzt: schwarze Kuchen. Kleine runde Hefeküchla aus Roggen und Dinkelmehl, die dadurch und zwengs der Gewürze leicht dunkelbraun sind, von daher schätzungsweise der Name :) Nicht zu süß, sehr lecker, perfekt in der Kombination mit Kaffee und ein all time Sonntags favourite der Familie. Lässt sich auch einfach einpacken für mal eben in die Uni-Bib schauen, hält satt und bröselt kaum :)

Das Rezept stammt aus einem uralten Backbuch, das ich mir mal abgeschrieben habe, doch leider weiß ich nicht mehr woher genau. Ihr braucht Folgendes:

  • 250g Weizen- oder Dinkelmehl
  • 400g Roggenmehl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Muskat
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • Zimt
  • Korinthen falls geschmacklich gewünscht
  • bissl Zitronenschale
  • 5 EL Zucker
  • 1 EL Honig
  • 1 Würfel Hefe
  • 4 – 5 EL Öl
  • 250 ml Wasser

Mehl, Salz, Zucker und Gewürze vermengen. Öl und Honig dazu geben.

Projekt 365 – #350

Schwarza Kung, schwarze Kuchen, Hof, Oberfranken, Rezept Hof an der Saale, alte oberfränkische Rezepte, Projekt 365Hefe in Wasser lösen, ebenfalls dazu und alles zu einem glatten Teig kneten. Es ist zu erwarten, dass die Maschine nicht bis zum Ende durchhält = Handarbeit beim Kneten erforderlich ;)

Als letztes die fein geriebene Zitronenschale und die Korinthen unterheben.

Zu etwa Handflächen großen runden sowie 2 cm dicken Scheiben formen [oder auch Striezeln oder Laibla, je nachdem wonach euch gerade ist], auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180° etwa 20-25 Minuten backen. Während dem Backen immer wieder mal weng mit Wasser bepinseln.

Kleiner persönlicher Tipp: ich gebe immer noch etwas Zucker in das Bepinsel-Wasser. Das geht geschmacklich problemlos, weil der Teig an sich gar nicht so süß ist. Außerdem beim Backen nicht hauptsächlich drauf achten, ob die Oberseite knusprig braun wird, sondern vielmehr ob der Boden nicht schwarz/ steinhart wird ;)

Das Projekt 365 – #351

Schwarza Kung, schwarze Kuchen, Hof, Oberfranken, Rezept Hof an der Saale, alte oberfränkische Rezepte, Projekt 365Tipp: wer Laibla macht, kann sie hinterher aufschneiden und (Zimt-)Butter draufschmieren :)

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