Das Geheimnis der Pfannkuchen

Es ist fast schon trivial. 2 Eier, (Vanille-)Zucker, a bissl a Milch und an Schwung Mehl. Herd an, Pfanne drauf, Butter nei, Teig nei und einen individuellen Zeitraum auf die goldbraune Färbung warten.

Das perfekte Sonntagsfrühstück. Von vielen Leuten habe ich bereits so oft gehört, dass sie Pfannkuchen lieben und dass sie die bald machen werden, irgendwann halt mal, wenn der richtige Mann/ die richtige Frau dabei ist, aber das könnte noch etwas dauern. So lange wird dann eben noch in Gedanken gesabbert.

… und warum bitte?

Das Geheimnis der Pfannkuchen am Sonntag Morgen ist genau 19 Zeichen lang: Man macht sie sich.

Mann/ Frau stehe morgens auf, entscheide sich bzgl. Frühstück, nehme Werkzeug zur Hand und durchlaufe damit oben genannte Schritte. Da es offenbar grundlegend einfach ist, bleibt die Frage nach dem ‚warum‘ immer noch offen. Warum macht man etwas, was man so offensichtlich mag, nicht, solange es nur für einen selbst ist? Seid ihr euch selbst ehrlich gesagt so wenig wert, dass ihr glaubt, es lohnt sich nicht? Denn das ist der häufigste Grund, den ich bisher gehört habe.

Lasst euch gesagt werden: es lohnt sich wohl. Sag net nur ich, auch die Krümel auf meinem Teller. Warum warten, wenn ihr es gleich haben könnt? Ihr müsst nur aufstehen und anfangen. Simpel. Furchtbar simpel. Tut euch selbst den Gefallen.

Das Geheimnis der Pfannkuchen lässt sich übrigens auch gut übertragen auf das allgemeine Leben und schon sind wir auf dem besten Wege zur Weltherrschaft. Wie gesagt: warum warten. Jünger werden wir nicht, während wir warten „bis es eben mal passt“ und *plopp* ist das Leben vorbei. Nix da. Auf geht’s!

Noch Fragen?

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5 Kommentare

  1. Ich muss ja sagen, dass ich Pfannkuchen nie als Frühstücksbestandteil gesehen habe. Klar, ich kenne das von Buffets und aus amerikanischen Fernsehserien, aber bei uns zuhause gab es Pfannkuchen immer als Hauptmahlzeit. Und weil da keine so große Überwindung nötig ist, wie sich „frühmorgens“ (*hüstel*) an den Herd zu stellen, gibt’s bei uns immer mal wieder Pfannkuchen, so wahnsinnig viel Aufwand ist das dann ja nicht.

    Tja, zu zwei frühstücken ist nun mal schöner. Überhaupt zu zweit essen. Ich mache mir beim Kochen meistens mehr Arbeit, wenn jemand anderes mit isst. Die „Belohnung“ ist tatsächlich größer, wenn noch ein anderer Mensch das Ergebnis der Mühen wertschätzt, als wenn man nur sich selbst am Geschmack erfreut. Man tut jemand anderem etwas Gutes, bekommt Feedback und hat so das Gefühl, dass es sich mehr lohnt. Geht mir auf jeden Fall so. Auch wenn ich für mich selbst nicht auch einfach nur ’ne trockene Scheibe Brot auf den Teller lege, es soll ja schon schmecken und nicht nur satt machen. Eine Mahlzeit so zu zelebrieren, wie man es mit dem Partner tun kann, kann ich mir alleine allerdings nicht vorstellen. Da spielt auch das Zwischenmenschliche eine große Rolle, es geht nicht allein um das Genießen des Essens. Wenn ich alleine bin, setzte ich mich mit meinem Teller einfach vor den Fernseher ;-).

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  2. Ich hab‘ ja auch nicht gesagt, dass zu zweit frühstücken/essen/durchs Leben gehen nicht schön(-er) ist ;) Ich seh‘ nur nicht ein, warum ich das schöne Leben sozusagen tutti completti schleifen lassen soll, nur weil grad kein Lebensabschnittspartner im Bild herumspringt.

    Ökonomisch gesehen ist die Nutzensteigerung (die „Belohnung“) durch Kooperation (gemeinsames Frühstück/ Essen) für jedes Individuum höher, was nicht bedeutet, dass sie vorher nicht auch hoch sein kann. [Sry, zuviel Gary Becker gelesen die Tage…]

    Ich finde, manche Menschen nehmen sich dadurch, dass sie alles ‚Schöne‘ bis zur nächsten großen Beziehung aufschieben, selbst ein nicht unbeträchtliches Stück Lebensqualität.

    Das fängt im Alltag bei Pfannkuchen an und geht weiter mit „Alleine kann man doch nicht ins Kino!“. Doch. Kann man. Sogar mit Vergnügen :)

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  3. Da haste natürlich Recht – man tut oft viel zu wenig Gutes einfach nur für sich selbst. Könnte ich mir auch mal wieder auf die Agenda schreiben ;-).

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  4. ¡s¢htar

     /  04/12/2011

    Hey :)

    Ich bin gerade per Suchmaschinenzufall hier gelandet, als ich nach Armstulpen gesucht habe.

    Versuch mal einen kleinen Schuß Mineralwasser mit Kohlensäure in Deinen Teig zu geben, das macht sie fluffiger. Danke für den Vanillezuckertipp.

    Viele Grüße ;)

    ¡s¢htar

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  5. Sollte ich das nächste Mal noch Mineralwasser vorrätig haben, werd ich das glatt mal ausprobieren, danke für den Tipp :)

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