Macarons, (m)ein happy end!

Welchen Teil ihr auch immer euch genauer anschaut, das Rezept bleibt immer das gleiche: Aux Délices d’Aurélie!

Teil 2

Sodele, nach dem ersten Macarons Desaster hat es nicht wirklich lang gedauert, bis ich diesen kleinen Zicken den Kampf der Kreation erneut eröffnet habe. Feinere Mandeln, 2 Gramm Eiweiß weniger als auch 5 Tropfen weniger Farbe machten den Teig auch wesentlich dickflüssiger, so dass nichts verlaufen ist. Statt Spritz“pistole“ gab es einen Plastikbeutel, ein Trick den ich bei KlitzeKlein stibitzt habe! Den Backofen hatte ich statt auf 140 bei 100° eingestellt, da dieser gelegentlich vollkommen irrational heizt & mir das letzte Mal alle Macarons verrissen sind. Diesmal gingen die Füßchen schön hoch, es gab keine Risse, die Freude war groß und sobald die Macarons draußen waren, sind sie zusammen gefallen und zerbrochen. Darüber hinaus waren sie so gut wie gar nicht vom Backpapier zu lösen, auch der kleine Feuchtigkeitstrick von KlitzeKlein hat leider kaum geholfen.

Fazit:

Der Mülleimer freut sich hoffentlich immer noch.

Teil 3

Ich für meinen Teil ziehe meine Lehre daraus und probiere mich heute Morgen (mit dem letzten Ei, ha!) direkt noch einmal aus.

Das Eiweiß sitzt seit gestern Abend offen in einem Schälchen im Kühlschrank, weil so angeblich sich etwas Wasser daraus verflüchtigt.

Stimmt, es hat über Nacht gewichtsmäßig 2 Gramm verloren. Von 38 Gramm runter auf die gewünschten 36 Gramm. Gemixt wird der Puderzucker und die gemahlenen Mandeln nachdem man sie durchgerührt (!) hat, so klebt der Stabmixer nicht voll und man kann tatsächlich überhaupt erst mal mixen ;) Anschließend durch ein feines Sieb passieren.

Eiweiß fest schlagen. Am Anfang, wenn sich der erste Schaum bildet, die 10g Zucker rein. Am Ende: Ein Tropfen Farbe rein! Wird dann zar nicht gar so farbintensiv, aber solange keine trockene Farbe im Haushalt enthalten ist, bleibt es dabei. Puderzucker/Mandelmischung unterheben, kurz unter zartem Rühren ruhen lassen. Masse in ein Spritztütchen füllen und auf das Backpapier setzen.

Tipp: Wenn euer Blech auch so buckelig ist wie meines, dann platziert das vorher auf Blechgröße zurecht geschnittene (!!) Backpapier zum Trocknen  zuerst auf einer völlig ebenen Fläche!

Da mein Ofen seine Macken hat und hinten sehr viel stärker heizt, wird bei mir auch nur das halbe Blech „belegt“. Die Baiserhäufchen nun trocknen lassen. Ich bleibe bei 10 – 13 Minuten, andere verwenden völlig andere Zeitangaben. Zudem habe ich die Hitze auf 120°C eingestellt, den Luxus von Umluft hat der liebe Ofen leider nicht. Im Endeffekt hat sich eine Backdauer von 15 Minuten heraus kristallisiert, danach wurde der kleine Feuchtigkeitstipp von KlitzeKlein angewandt, der diesmal hervorragend funktioniert hat.

… et voilá, les precieuses (pas du tout ridicules!):

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2 Kommentare

  1. Die sind dir gut gelungen und schauen so lecker aus!
    LG Mara

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  2. Vielen Dank! Ich kann dir versichern, sie schmecken genial! :)

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