Die Geschichte eines Umzugs, Teil 1 in 4 Akten.

In der Regel läuft es doch so:

Kartons packen, selbige in einen Sprinter hieven (lassen), zum neuen Domizil fahren, dort auspacken und heimisch fühlen.

Man kann es aber natürlich auch völlig anders angehen, ich meine, wer will denn schon immer alles genau wissen und vorhersehbar arbeiten? Unsicherheit bringt schließlich Spannung! Es kann aber auch einfach passieren, dass das Leben an sich dazwischen funkt und schon wird der Boden, auf dem man steht, recht wackelig.

Des Dramas erster Akt:

Bei diesem hier bloggenden Wesen läuft es seit 3 Wochen so: Kartons packen, in den Keller zum Stauen schleifen, weiter packen. Derweil überhaupt erst mal nach der Wohnung suchen, diese letztendlich kurz vor knapp gefunden. Wunderbar herzige Freunde aufgetan, die beim eigentlichen Umzug helfen und dann war die Arbeit innerhalb von fünf Stunden auch schon getan.

Des Dramas zweiter Akt:

Jetzt kommt das Leben ins Spiel! Der werte Herr Vormieter hatte leider noch keinen Abnahmetermin für die Wohnung. Den hat er dann einfach mal für „übermorgen, 9 Uhr!“ festgesetzt. Das passe mir doch gut, oder nicht? Wohl oder übel ja, mein Lieber. Der Clou: für eine Abnahme müsste die Wohnung komplett unmöbliert und freigeräumt sein. Das Besondere an diesem Clou: die Möbel des Vormieters SAMT komplettem Inhalt waren nach wie vor enthalten. Plus meine Wenigkeiten. Ein Beweisfoto:

Umzug, Chaos, Wohnung

Willkommen zu Hause!

Des Dramas dritter Akt:

Auf meinen Stimmbändern braute sich so langsam aber sicher ein unglaublicher Tonschwall an, dessen demolierende Verlautbarung natürlich niemandem geholfen hätte. Ihr versteht das sicher. Die Luft dazu hätte ich so und so nicht gehabt, war ich doch nun erst einmal damit beschäftigt, den „Auszug“ meiner Habseligkeiten zu organisieren. Dass dieser überhaupt machbar war, liegt an dem Fakt, dass ich aus welchem Grund auch immer die wundertollsten aller tollen Freunde habe! An dieser Stelle bitte Applaus für diese bewundernswerten Menschen, die mich nicht beim Absturz mit selbst gebastelten Flügeln beobachten, sondern direkt mal die elende Sonne verdecken, damit da nichts schmilzt…

Es folgt des Dramas vierter Akt:

Es kommt ein Vormieter, dessen Eigentum noch immer in der Wohnung vorhanden ist, kurz auf eine Stippvisite vorbei. „Mensch, schaut doch gar nicht so schlimm aus hier…“ spricht das Wesen und ich bin versucht, den Kerl zu schütteln als gäb’s kein Morgen. Stattdessen zeige ich ihm ein Foto vom vorherigen Zustand, seine Augenbrauen wandern gen himmlische Höhen vor Überraschung. Ja, das nennt man Leistung, mein Lieber! Der Schlachtplan für den nächsten Tag wird durchgesprochen, immerhin gilt es einen neuen potentiellen Vermieter von mir zu überzeugen. Ich werde also frühmorgens das Haus verlassen und wenn ich zum Termin erscheine so tun, als hätte ich bisher nur ein paar Kartons abgestellt. Was mir der Vormieter netterweise gestattet hat, weil er wusste, wie dringend ich aus meiner bisherigen WG raus musste. Die Logik scheint hieb- und stichfest.

Wie es weiter gegangen ist? Nicht verzagen, Wecker stellen und wieder kommen! Des Dramas nächste Akte folgen in Kürze…

Was einen nicht umbringt…, gell. Willkommen in meiner Welt!

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