Die Sache mit der Jobsuche.

Wie die regelmäßigen Leser sicherlich mitbekommen hatten, hatte ich für eine Weile einen Header auf der Seite, der meiner aktuellen Jobsuche nach dem Studium gewidmet war. Während der Header zwar seit geraumer Weile entfernt ist – die Jobsuche ist leider noch nicht vorbei. Neben vielen Bewerbungen, die mit einem einfachen „Tut uns leid, aber es gibt passendere Bewerber.“ beantwortet wurden, gab es auch positive Rückmeldungen. Beispielsweise kam zeitnah nach dem Versenden die Nachricht, dass die Unterlagen sehr interessant seien und man mich unbedingt kennenlernen möchte. Eine Woche später kam kommentarlos die Standardabsage. Um das zu toppen, wird mir nach einem Telefongespräch ein solider Job direkt angeboten, samt Bedenkzeit. Nach dem Telefonat, doch während der Bedenkzeit wird dieser Job doch öffentlich ausgeschrieben, es kommt nach einer fixen formalen Bewerbung zu einem Vorstellungsgespräch mit einer Dauer von 25 Minuten & darin enthalten wiederholt der Hinweis, dass man sich ja eh schon so gut kenne. Es folgt? Eine Absage mit der Begründung, dass man zu viele Fragen gestellt hätte. Was einem da noch übrig bleibt?

Lächeln und Winken!

Aber nicht alles ist grau! Zu meinem Glück habe ich meinen Aushilfsjob in einem Blümlilädli. Er hält mich für einige Stunden in der Woche beschäftigt, ich lerne einiges Neues über mein ‚Hobby‘ Pflanzen/Gärtnerei und nicht zuletzt spült er einen Verdienst in die Kasse.

Das wahrhaft Tolle an diesem Job ist, dass ich in keinster Weise als eigentliche Aushilfe behandelt werde, die ja in der Regel eher für kleinere Tätigkeiten wie Waren verräumen / Warenpflege verwendet werden. Entgegen diesem Sinne  muss, beziehungsweise darf ich alle Tätigkeiten ausführen, die die regulären Kräfte auch erledigen. Seien es Kundenberatung, Verkauf, Ladeneröffnung oder -schließung, Bestandspflege, grundsätzlich administrative Tätigkeiten – die alleine gemeistert werden. Dabei ist zu beachten, dass über die Hälfte des Warenbestandes sich zurzeit in der Außenpräsentation befindet ;) Da wird ordentlich geschafft! Doch obwohl es mein erster Job im Einzelhandel ist, mache ich nach drei Monaten scheinbar keinen schlechten Eindruck, da ich kurzerhand in eine von Personalmangel geprägte Filiale in einer anderen Stadt ausgeliehen wurde. Auch hier alleine in der Verantwortung den Laden am Samstag Nachmittag geführt, im Gegensatz zu der dort bereits seit 3 Jahren angestellten Aushilfe [die leider nur zum Einräumen kommen durfte]. In dieser Hinsicht also eigentlich alles paletti.

Das klitzekleine Problem? Wenn man nur vernünftig davon leben könnte.

Soviel zu dieser ominösen Sache mit der Jobsuche… Habt ihr denn kurze Anekdoten, was Bewerbungsphasen in eurem Leben betrifft?

Advertisements
Vorheriger Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare

  1. Du hast zu viele Fragen gestellt?!? Das ist ja mal eine nachvollziehbare, sinnvolle Begründung für eine Absage… so was… *kopfschüttel*. Und das dann ausgerechnet bei einer Stelle, bei der man sich begründete Hoffnung gemacht hat, hm? Etwas ähnliches hatte ich letztens ja auch, zwar nur für einen Job, aber wahnsinnig enttäuscht war ich hinterher trotzdem.

    Mein persönlicher Knüller war eine Absage, der ein Notizzettel vom Chef beilag und den die Sekretärin (oder wer auch immer) vergessen hat zu entfernen. Damals fotografiert:http://i29.photobucket.com/albums/c282/sternwicht/Absage.jpg. Es fehlt eigentlich nur das „Blabla“ hinter den Pünktchen.

    Mich freut’s aber, dass du einen guten Übergangsjob gefunden hast. Wieviele Stunden kannst du da in der Woche arbeiten? Meine erste Einnahmequelle nach dem Studium war übrigens ein Medikamententest. Wird ganz gut bezahlt, würde ich aber nicht unbedingt noch mal machen (Pille absetzen fand meine Haut nämlich leider gar nicht gut…).

    Gefällt mir

    Antwort
  2. Zu viele Fragen gestellt, nachdem der Job eigentlich schon Beton-fest versprochen war, weil man dort schon etwa 1,5 Jahre gearbeitet hatte… ;) Vermutlich aber wird es sich als gut erweisen, dort doch nicht mehr zu sein.
    Der kleine Job variiert zwischen 13 und 25 Stunden die Woche, immer flexibel nach Personalbedarf. Begleitet von einem super Team mit viel Unterstützung und immer einem Lächeln für die Kleinigkeiten :)

    Gefällt mir

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: