Kaltes Twitterblut

In den sozialen Medien ist nicht immer alles so glänzend, wie es bisweilen den Anschein haben soll. Die soziale online-Gemeinschaft ist kein Optimum, sie ist kein besseres Kollektiv – sie verhält sich genauso wie die ‘reguläre’ Gesellschaft, deren Abbild oder Querschnitt sie nun einmal ist. Wie zerrüttet diese bisweilen ist, wurde am 03. September 2012 wieder einmal überaus deutlich.

Ein User auf der Plattform Twitter, @hyp3rfux, war bereits seit einigen Tagen durch depressiv getrübte Kurznachrichten aufgefallen, was letztendlich darin gipfelte, dass er ein einen Pillencocktail abbildendes Twitpic mit der Botschaft “Liebt wohl” veröffentlichte. Während daraufhin erste Tweets durch die Plattform gingen, die den @hyp3rfux von seinem Verhalten abbringen sollten, schlug dieses Verhalten sofort in eine Gegenwelle um, als er ein weiteres Twitpic veröffentlichte. Darauf zu sehen? Die Gleise eines Bahnhofs.

Statt unterstützender Nachrichten, die ihn vom Suizid abhalten sollten, ging es öffentlich auf dem Netzwerk einsehbar plötzlich darum, wie “erbämlich” er sei. Warum? Schlichtweg deshalb, weil er weniger als eine Stunde nach der ersten Ankündigung noch nicht erfolgreich gestorben war, als auch, dass er es aufgrund dieser Tatsache unmöglich ernst mit seinem Vorhaben meinen könne. Die Diskussion umfasste große Weiten des Netzwerks, die sich in alle Richtungen erstreckte. Wer es ernst meine, würde nicht ankündigen – das würden nur Aufmerksamkeits-Süchtige machen. Weitere Kommentatoren meinten selbstgerechte Hinweise erbringen zu müssen, dass man Suizid gefährdete Personen neben Menschen setzen sollte, die aus unverschuldeten Gründen nicht leben könnten, aber gerne wollten. Das würde “die” schon eines Besseren belehren. Die Twitter-User, die ihn nach wie vor von seinem Vorhaben abbringen wollten, sahen sich massiven Verurteilungen bis hin zur Häme ausgesetzt.

Am späten Sonntagabend dann die Nachricht, dass der Versuch doch zur Tat wurde und @hyp3rfux in Polizeibegleitung auf dem Weg ins Krankenhaus sei. Angaben zum Zustand waren bis dato im Netzwerk unbekannt. Wie am darauf folgenden Montag bekannt wurde, war der Suizidversuch leider erfolgreich.

Bleibt die Frage, ob die vorschnellen Verurteilungen, die via mention auch direkt an den @hyp3rfux gesendet wurden und im Netzwerk öffentlich einsehbar waren, zur schlussendlichen Verwirklichung der Tat beigetragen haben. Nach Bekanntwerden der Tat änderte sich der Inhalt der Twitter-weiten Diskussion relativ schnell von dem Hetz-Vorgang weg hin zu der Frage, inwiefern Depressionen in unserer Gesellschaft als nicht ernst zu nehmendes Luxusproblem belächelt und als belanglos abgetan werden. Insbesondere die Abschlussbotschaft unter dem Bild des Pillencocktails dürfte diesbezüglich als deutlicher Hinweis auf die Beweggründe des Suizids zu verstehen sein: für die ‚Überlebenden‘ wünschte @hyp3rfux sich, dass sie mehr lieben sollten – auf die Gesellschaft bezogen ein nicht isoliert zu betrachtendes Gefühl.

Darüber hinaus wurde durch diesen Anlass deutlich, wie leicht es fällt, sich hinter anonymen Nutzeraccounts zu verstecken. Hinter mehr oder weniger aussagekräftigen Spitznamen verbarrikadiert, wurden sich während dieses Vorfalls einige Nutzer der Plattform offenbar der Möglichkeit gewahr, aus der Masse herauszustechen und ‚eine kräftige Meinung‘ kund zu tun. Doch wer sich auf Kosten von Menschenleben profilieren möchte, sollte vielleicht dringend seinen Nutzeraccount löschen und im realen Leben, dem RL, wie es auf Twitter genannt wird, ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln. Auf Schwache hetzen und hämen gehört sicherlich nicht zum Portfolio eines optimal entwickelten Charakters.

Es gilt jedoch, trotz der hämischen Seite im menschlichen Wesen den Glauben in die allgemeine Menschheit nicht ganz zu verlieren. Eine nicht weiter mit dem Opfer bekannte Userin informierte unmittelbar nach Bekanntwerden der möglichen Tötungsabsicht die offiziellen Instanzen, die daraufhin ihr Möglichstes taten, um den @hyp3rfux zuerst einmal überhaupt zu lokalisieren und dem Vorhaben entschieden entgegen zu wirken. Leider benötigten diese Bemühungen mehr Zeit, als @hyp3rfux vergönnt war.

“Was ein Mensch an Guten im die Welt hinaus gibt, geht nicht verloren.”

(Albert Schweitzer).

Dem lässt sich nur anschließen. Ruhe in Frieden, @hyp3rfux.

Ruhe in Frieden, @hyp3rfux!

____

An dieser Stelle meinen vollen Respekt an @grete_o_grete, die, obwohl sie @hyp3rfux nicht persönlich kannte, sofort die Polizei informierte und so versuchte, ihm das Leben zu retten. Ich wünschte, es gäbe noch unendlich mehr Menschen wie dich!

*mention: Es wird der Name des Users in die 140 Zeichen lange Nachricht eingearbeitet, so dass er diese mit einer Hervorhebung als eine Art Direktnachricht geliefert bekommt.

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24 Kommentare

  1. Ruhe in Frieden.

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  2. Die Tatsache, dass sich jemand das Leben nehmen will ist nicht das Problem. Das kann viele Ursachen haben – helfen lassen sich die wenigsten. Dennoch kann und muss man alles unternehmen um das Vorhaben abzuwenden.
    Bei so Kommentaren wie „Erbärmlichkeit“ über jemanden der sich das Leben nehmen will rollen sich mir die Zehennägel auf.
    Erbärmlich sind die Menschen die kranken Menschen NICHT helfen und einfach nur stillschweigend sowas hinnehmen…
    Depressionen egal in welcher Form auch immer sind eine anerkannte Krankheit, und nicht nur der Mensch selber hat Hilfe verdient.

    Was ist mit den jetzt Hinterbliebenen? Die haben in meinen Augen jetzt das richtig große Los gezogen…

    Ihn dann noch weiter runterzuziehen wie „erbärmlich“ er sei finde ich nicht nur menschenverachtend sondern unter aller Würde.

    Auch wenn ich ihm nicht folgte, bzw. genau genommen bis gestern Abend noch nie etwas von ihm hörte: Möge er in Frieden Ruhen.

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  3. nudossii

     /  03/09/2012

    Mir fehlen die Worte. Möge sein Herz, die Seele eines Menschens, nun endlich zur Ruhe finden. RIP

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  4. Was an sich doch aber leider zeigt, wie geheuchelt die Menschheit / Gesellschaft an sich schon ist.
    Zuerst müssen wir ihn davon abbringen. Immerhin wollen wir Solidarität, Courage beweisen.
    Aber dann tut es der Mensch dann doch nicht – und dann kommt RTL in die Köpfe. Man erwartet etwas für sein Handeln. Seine „Arbeit“, sich eines anderen Menschen angenommen zu haben obwohl man diesen gar nicht kennt.

    Ich neige durchaus sehr oft zu Zynismus – und ein wenig auch zu Mitleidslosigkeit. Aber wenn ich nichts -gutes- zu sagen habe, dann lass ichs. Ich hätte diesen Herren sicherlich auch eins, zwei mal ernsthaft auf die Gedanken bringen wollen, ob es denn wirklich seinem Ziel entspräche… hätte er dann nicht reagiert hätte ich es gelassen.

    Denn – nur so am Rande – ich bin der Überzeugung, egal ob angekündigt oder nicht – hat jemand einen solchen Schritt vor, bringt man ihn nicht wieder davon ab.
    Aber solche Häme…nein. Dann hätte ich eher gar nichts dazu gesagt.

    Der Misanthrop in mir fühlt sich nun leider etwas bestätigt.

    Für mich bleibt nur zu Hoffen, das die Anverwandten und ihm Nahestehenden Personen nun irgendwie damit umzugehen lernen können.

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    • Wishu Kaiser

       /  04/09/2012

      »hat jemand einen solchen Schritt vor, bringt man ihn nicht wieder davon ab.«
      An der Stelle, muss ich dir aus eigener Erfahrung widersprechen. Wie kommst du auf die Idee? Oftmals reicht es aus zu sehen, dass auch nur ein Mensch da ist, der sich so sehr um einen sorgt, dass Selbstmord auf einmal gar nicht mehr in Frage kommt.

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      • Dann widerspreche ich dir aus -meiner- Erfahrung heraus. Ich denke oft genug daran – und wenn ich mir vorstelle, dass es jemanden kümmern würde, berührt mich das nicht.
        Meine Gedanken daran verschwinden aus eigenem Antrieb wieder.
        Mir nun also zu unterstellen, das ich „keinerlei“ Recht auf diese Meinung hätte, ist ebenso Falsch als würde ich dir unrecht unterstellen.

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  5. Mir wird gerade richtig schlecht. Und ich hoffe denen, die die Person niedergetreten haben, geht es ähnlich.

    Unglaublich. Wenn jemand seine Tat ankündigt, dann nicht, weil er es nicht ernst meint, sondern weil er vielleicht irgendwo noch die kleine Hoffnung hat, dass ihn jemand rettet, oder? Ich find’s unbegreiflich, wie sowas so ausarten kann und ich mag mir nicht versuchen vorzustellen, wie diese Hetze auf den Betroffenen gewirkt haben muss.

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  6. ich weiß nicht was ich sagen soll :( habe erst vor ein paar wochen noch mit ihm zusammengesessen und spaß gehabt, es reißt mir gerade den boden unter den füßen weg :C wie grausam kann diese welt sein? :'( ruhe in frieden

    @razzbury_shark

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  7. Es ist ziemlich schlimm, dass sich dieser Mensch umgebracht hat. Nur wie er es getan hat, ist unter aller Sau. Er tötete sich selbst und ruinierte damit einem anderen Menschen das Leben. Das, was jetzt der Zugführer durch macht, ist genauso schlimm. Dass sich ein Mensch umbringen möchte, ich die eine Sache, aber man sollte da keine anderen mit reinziehen. Ich habe kein Verständnis für derartiges!
    Des Weiteren ist der Tot von ihm sein eigener Wille gewesen. Man sollte lieber die betrauern, die gestorben sind, obwohl sie es nicht wollten. Davon gibt es ja genug.

    Das Verhalten, ihn von seinem Suizid abzubringen und ihm zu versuchen, dass Leben zu retten, ist ehrenwert und schätze ich. Trauer oder Mitempfinden habe ich allerdings aus oben genannten Gründen nicht.

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    • Ich würde nicht sagen, dass ich deshalb kein Mitempfinden habe, aber grundsätzlich ist an dem was du sagst schon was dran.
      Mein Onkel ist Zugführer und ihm ist das auch schon passiert. Es muss wirklich schlimm sein. Man fühlt sich verantwortlich, auch wenn man keine Handlungsmöglichkeit hatte und dann sind auch noch alle im Zug sauer weil die Fahrt nicht weiter geht und lassen es an einem aus.

      Andererseits – wenn man zum Beispiel Tabletten schluckt und 2 Minuten zu spät von Freunden oder von den eigenen Eltern gefunden wird, ist das dann besser?

      Für mich persönlich käme ein Selbstmord in meiner jetzigen Situation schon allein deshalb nicht in Frage, weil ich nicht wollen würde, dass mich irgendjemand so finden muss und sich vielleicht die Schuld gibt. Andererseits sucht man sich suizidale Gedanken ja nicht aus. Für uns ist es leicht zu urteilen, aber vielleicht hat man mit den Gedanken im Kopf auch einfach gar keine Wahl mehr.

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  8. Eine sehr bewegende Geschichte. Ich kannte ihn zwar nicht aber es ist immer traurig wenn so etwas passiert.

    Noch trauriger jedoch finde ich die Tatsache, dass TROLLE daran schuld sein könnten das er sein vorhaben tatsächlich umgesetzt hat.

    Diese Gesellschaft ist so traurig. Ist es denn wirklich notwendig, dass man auf psychisch labile menschen auch noch eintritt? Ist es notwendig, so etwas (wie du bereits erzählt hast) als nicht ernst zunehmende erkrankung anzusehen. Ich denke das jede psychische Erkrankung oft schlimmer sein kann als körperliche. Und ich denke weiter, dass menschen die selbst mit ihrem leben einige probleme haben gleichgestellte wie den verstorbenen runter zu machen. Vielleicht weil sie das gern selbst zu sich sagen würden und es eigentlich besser wissen, vielleicht weil sie sich dadurch besser fühlen. Tatsache ist und bleibt: Es ist egoistisches verhalten (von den trollen), dass einfach nicht angebracht war und nie sein wird. Es stimmt mich traurig das es so viele von dieser Art Mensch gibt.

    Mein aufrichtiges Beileid. Und mein aufrichtiger Respekt an die Dame die die Polizei verständigt hat und dich, der Text ist sehr schön.

    Grüße,
    Jen

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  9. Schlimmer war es meiner Meinung nach gestern Abend. Am Nachmittag hatten wir durch Grete ja erfahren, dass er es nicht geschafft hat, weil sie mit der Polizei telefoniert hatte. Ging drum, wer sich um die Tiere von Fux kümmert. Ich hatte zwar auch mit der Polizei und dem Tierschutz telefoniert, aber eine wirklich Lösung hatten die da nicht gefunden.

    Jedenfalls mehrten sich Abends die Tweets, er habe ja alles nur vorgetäuscht. Es wurde seine Adresse veröffentlicht und gedroht seine Tür einzutreten um selbst nachzusehen.

    Ich war schockiert, wie krass Menschen drauf sein können…

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    • Mone_Sie

       /  05/09/2012

      Da tut mir derjenige leid, dessen Adresse via Twitter verbreitet wurde (und noch immer zu finden ist). Denn die veröffentlichte Adresse ist in Reinickendorf und Hyp3rfux wohnte in Charlottenburg/Wilmersdorf.

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  10. Mone_Sie

     /  04/09/2012

    Wie auch @razzbury_shark saß ich erst kürzlich mit ihm zusammen. Wir haben herumgealbert und gelacht.

    Nun steht es leider niemandem auf die Stirn geschrieben, dass er psychische Probleme hat. Anderenfalls hätte man sicher auch seine Messages der letzten Tage in einem ganz anderen Licht betrachtet.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Antrieb zu solchen Handlungen ist, niemandem zur Last fallen und endlich – vermutlich zum ersten Mal überhaupt – mit sich im Reinen sein zu wollen.

    Ich kann an dieser Stelle nur betonen: Ihr fallt niemandem zur Last!

    BITTE! Lasst euch helfen, es gibt immer einen Ausweg, auch wenn es mal nicht so scheint.

    Machs gut, Frank!

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  11. Ich bin immer noch geschockt, entsetzt, angewidert.
    Auch ich finde die Art, wie er es getan hat, nicht gut. Weder, dass er es so öffentlich gemacht hat, noch den Weg. Ich glaube, ich habe bei meinem ersten Telefonat mit der Polizei sogar gesagt, sie sollten den Lokführer davor beschützen, zum Mordinstrument gemacht zu werden.

    Aber was da auf Twitter abging und abgeht – ich kann nicht so viel fressen wie ich kotzen will. Ich wurde übelst beschimpft, weil „so jemand gefälligst krepieren soll“, ich wurde beschimpft, weil ich geholfen habe, aber auch, weil ich zu langsam gewesen wäre oder nicht genug getan hätte. Grade das macht mich sprachlos, denn ich kannte F. genauso wenig wie alle anderen auf Twitter und ich lehne es ab, auf diese Weise Verantwortung für seinen Tod zugeschoben zu bekommen.

    Was ist bloß mit den Menschen los??? Wieso hat denn niemand vorher reagiert? Ich war die erste, die das gemeldet hat, und das nur durch Zufall, weil es mir in die TL retweetet wurde, ich bin ihm ja nicht mal selbst gefolgt. Wenn ich dann seine Tweets der letzten Wochen lese … hat wirklich niemand was gemerkt? Oder wird das in unserer Gesellschaft wirklich einfach ignoriert? Ist ja nur Twitter, da ist doch eh niemand echt, alles ein großes, anonymes Spiel …?
    Diese elenden Aasgeier, von denen Tiia berichtet, soll der Blitz beim Scheißen treffen. Wie kann man nur so UNMENSCHLICH sein?
    Ich begreife es einfach nicht.

    Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so zu schaffen machen würde. Tut es aber. Ich hab vorhin einen Brief an ihn geschrieben, um meine Gedanken zu sortieren. Ich weiß noch nicht, ob ich mich traue, ihn auf meinem Blog zu posten.

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    • Mone_Sie

       /  04/09/2012

      Du hast alles richtig gemacht. Mehr hättest Du nicht tun können, lass Dir bitte nichts anderes einreden! Ich selbst habe leider alles erst mitbekommen, als die Polizei bereits nach ihm suchte.

      Leute, die Dich deswegen verurteilen oder anfeinden, würde ich rigoros blocken. Selbst, wenn man sowas idiotischerweise tatsächlich denken sollte, hat man pietäthalber gefälligst den Mund zu halten.

      An dieser Stelle ein herzliches DANKE an Dich!

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  12. Volker

     /  04/09/2012

    Ein erfolgreicher Suizidversuch ist immer tragisch für die Hinterbliebenen. Aber für den Betroffenen ist es oft (nicht immer!) besser das er erfolgreich war. Wir als Außenstehende können es nicht beurteilen, das kann wirklich nur sein direktes Umfeld im realen Leben.

    Andererseits finde ich die Aussage man sollte jedem von einer Selbsttötung abhalten sehr befremdlich, solange man die wirklichen Ursachen nicht kennt. Und ja es stimmt, dass die meisten erfolgreichen Selbsttötungen nicht angekündigt werden, dies tun wirklich nur Personen die Hilfe benötigen und noch Hoffnung haben.

    Aber ob dies so ist oder was immer die Gründe für solche „Ankündigungen“ in sozialen Netzwerken sind kann eigentlich dort niemand wissen. Deshalb überlese ich solche Sachen grundsätzlich und reagiere prinzipiell nicht, das kann ich allen eigentlich nur empfehlen. Eine Ausnahme wären Personen aus meinen direktem persönlichen Umfeld.

    Ich finde es komisch das um Selbsttötungen viele immer so auf Betroffenheit machen. JEDER Mensch hat das Recht sein Leben zu beenden wenn er es möchte und NIEMAND hat das Recht dies zu verurteilen oder sogar zu verhindern!

    Das Verhalten welches allerdings einige Twitterer an den Tag gelegt haben kann ich allerdings auch nur verurteilen.

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  13. A. C.

     /  04/09/2012

    Leider war ich an jenem Abend unterwegs. Hätte ich das eher erfahren, ich wäre – selbst wenn vergebens – sofort zum Bahnhof geeilt. Ruhe in Frieden, Hyp3r-fux…

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  14. Es soll ja auch Menschen geben, die eine Person, die auf dem Dach eines Hochhauses steht, noch mit „Spring! Spring!“-Rufen anfeuern…

    Diese ganze Gesellschaft ist so dermaßen krank und kaputt und Schuld ist allein die mangelnde Empathie des Einzelnen. Leider ist das schon so verbreitet, dass es mich kaum noch schockt. Seitdem ich nach Bekanntwerdung des Falls „Natascha Kampusch“ zahlreiche Kommentare von selbsternannten Hobby-Psychologen lesen musste, die dieser jungen Frau auf widerlichste Weise eine Mitschuld gaben, da sie ihre Tortur (macht ja Spaß, die halbe Kindheit eingesperrt und vermutlich ständig missbraucht zu werden!!!) ja genossen haben muss, sonst wäre sie ja geflüchtet, seitdem kann mich in der Tat fast nichts mehr aus der Bahn werfen.

    Die Frage ist: Kann man Empathie lernen? Würde es helfen, wenn mehr Menschen die psychologischen Hintergründe von Depressionen, Traumata und Missbrauchserfahrungen kennen würden? Einerseits denke ich: Nein, Mitgefühl kann man niemanden beibringen, das steckt entweder in einem drin oder nicht. Aber dann denke ich: Hätten mehr Leute Ahnung davon, was in Situationen, die die meisten Menschen dankenswerter Weise niemals am eigenen Leib erfahren müssen, in den betroffenen Menschen passiert, dann würde vielleicht nicht das Mitgefühl für die Opfer erhöht, aber vielleicht würden sich mehr Leute mit ihrem besserwisserischen Bullshit zurück halten.

    Aus diesem Grund wäre ich für flächendeckenden Psychologieunterricht in ALLEN deutschen Schulen – da man leider auf den gesunden Menschenverstand allein nicht setzen kann.

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  15. M

     /  04/09/2012

    »Die Diskussion umfasste das ganze Netzwerk, die sich in alle Richtungen erstreckte.«
    back mal bitte n bisschen kleinere brötchen. ich habe in meiner timeline (knapp über 250 leute) nicht einmal was davon mitgekriegt und bin jetzt durch zufall und über einen tweet einer person, der ich nicht folge, auf diesen post gekommen. es kommt einem zwar immer so vor, als wäre „ganz twitter“ bzw. „die ganze welt“ im aufruhr, aber das ist eigentlich nur dein kleiner realitätsabschnitt. deswegen find ich’s auch ziemlich daneben, aus deinem kleinen realitätsausschnitt auf alle zu schließen. viele leute habens nicht mitgekriegt und nicht mitgepöbelt. so.

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  16. Ich bin geschockt.
    ich stimme zu dass eine Ankündigung ein Schrei nach Hilfe ist, das ist ein Strohhalm an den man sich klammert, ein kleines bisschen Hoffnung, dass jemand zur Rettung eilt, wenn man sich selbst nicht mehr retten kann.
    Ich bin an und für sich ein Menschenfreund, aber diese Pöbelei und was da alles auf Twitter abging enttäuscht mich sehr. Ich weiß, dass Menschen roh sein können, aber das, das… das treibt mir die Tränen in die Augen.

    Es ist schon auch wahr, dass es Menschen gibt, die Ankündigungen machen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, aber solange man nicht differenzieren kann, ob dieser Schrei nach Aufmerksamkeit ein Schrei nach Hilfe ist oder nicht, sollte man davon ausgehen, dass es einer ist.
    Ich sehe auch ein, dass es katastrophal ist, was da in anderen Menschen angerichtet wird, wenn sie einem Menschen, der sich das Leben nimmt, nahe stehen oder zum Mordwerkzeug werden. Aber, wenn ich mal die Partei für die Depressions-Geplagten, wie ich eine bin, ergreifen darf, muss ich auch sagen, dass wir uns das sehrwohl überlegen, es ist uns klar. Und wenn wir Selbstmordgedanken haben, dann kämpfen wir jeden Tag aufs Neue gegen sie an, schieben sie hinaus, machen vielleicht kleine Andeutungen eines Hilfeschreis, wollen uns helfen lassen, aber möchten auch niemanden zur Last fallen, niemanden verstören. Aber irgendwann ist man an dem Punkt angelangt, wo es einfach nicht mehr geht. Mich persönlich hält die Liebe zu meiner Familie am Leben, es ist schwer, aber aus jetztiger Sicht könnte ich ihnen das nicht antun. Aber auch, wenn ich mir alle Mühe gebe, kann ich nicht garantieren, dass nicht irgendwann dieser Punkt kommt, wo es einfach zu hart wird und ich dieses heiligste meiner Prinzipien breche, nämlich meine Familie nicht zu verletzen.

    Ich danke für den bewegenden Blogeintrag, danke denen, die sich nicht an der Pöbelei beteiligt haben, die versucht haben, zu helfen… es ist schon sehr schwer nach so einem Vorfall noch an die Menschheit zu glauben, die Menschen uneingeschränkt zu mögen und zu glauben, es stecke Gutes in einem Jeden, aber ihr guten Seelen sendet mit eurem Tun ein helles Licht aus, das es leichter macht, den Glauben zu bewahren.
    Ich wünsche allen Depressions-Geplagten das Allerbeste, drücke euch die Daumen, dass ihr nie an obig erwähnten Punkt kommt und wenn doch, dass ihr die Hilfe bekommt, die ihr braucht.
    Liebe Grüße von Susa

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  17. Reblogged this on pseudodr.

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  18. Danke für diesen Beitrag. Beim Lesen habe ich mich etwas befreiter gefühlt, vor allem da dieses Thema mich nun doch seit gestern schockiert und traurig macht. Alles Nötige wurde gesagt und trotzdem bleibt ein Gefühl von Enttäuschung und Hilflosigkeit. Ruhe in Frieden, F.

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  1. Twitter & Ich « nattougohan

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    Marissa Meyers
    - Wie Sterne So Golden
    Suzanne Collins
    - The Hunger Games
    David Hair
    - Die Brücke der Gezeiten 3
    Suzanne Collins
    - Catching Fire
    Suzanne Collins
    - Mockingjay
    Isaac Asimov
    - Sterne Wie Staub
    Oliver Schlick
    - So kalt wie eis, so klar wie Glas
    Catherine Mayer
    - Charles
    Vera Buck
    - RUNA
    Jean-Gabriel Causse
    - Die unglaubliche Kraft der Farben
    Reinhard Schlüter
    - Der Haifisch
    Rüdiger Safranski
    - Zeit
    Katharina Hartwell
    - Der Dieb in der Nacht
    Hüsken
    -Papa
    Walter Serner
    - Der rote Strich
    Lauren Kate
    - waterfall
    Isaac Asimov
    - Ströme im All
    Henry James
    - Die Europäer
    Kevin Hearne
    - verhext
    Edith Wharton
    - Dämmerschlaf
    Pierce Brown
    - Red Rising
    Anna Mocikat
    - MUC 2
    Jens Andersen
    - Astrid Lindgren - Ihr Leben
    Wallant
    - Der Pfandleiher
    Jennifer Armentrout
    - origin
    Marion Zimmer Bradley
    - Die Landung (auf Darkover)

  • Bücherliste 2014

    2014 bereits gelesen:

    Nancy Bilyeau
    - Die Prophezeiung der Nonne
    Thomas Lehr
    - 42
    Patrick Rothfuss
    - Der Name des Windes
    Mina Hepsen
    - Flammenblut
    Melissa Bailey
    - der Spiegel der Medici
    Valeria Luiselli
    - Falsche Papiere
    Bernard Cornwell
    - 1356
    Rebecca Gablé
    - Das Haupt der Welt
    Marc Levy
    - Wer Schatten küsst
    Simon Beckett
    - Stone Bruises
    Gerd Schilddorfer
    - Heiß
    Sebastian Fitzek
    - Noah
    Amy Brill
    - Die Frau, die Sterne fing
    Sam Parangi
    - Mr. Majestic verbessert sein Karma
    S. Adeline
    - S.E.C.R.E.T.
    George Saunders
    - Zehnter Dezember
    Sally Green
    - Half Bad
    Veronica Roth
    - Die Bestimmung
    Abaelard und Heloise
    - Liebesbriefe
    Trudi Canavan
    - Sonea, die Heilerin
    Markus Gabriel
    - Warum es die Welt nicht gibt
    Lauren Beuke
    - Shining Girls
    Sarah Benedict
    - Das Haus der blauen Schmetterlinge
    Nathaniel Hawthorne
    - Das Haus mit den sieben Giebeln
    Cassandra Clare
    - City of heavenly fire
    Horst Lauinger (Hrsg.)
    - Über den Feldern
    Lee Child
    - Wespennest
    Sylvia Madsack
    - Tausend Augen hat die Nacht
    Sheila Heiti
    - Wie sollten wir sein
    Jennifer L. Armentrout
    - Obsidian
    Peter Orullian
    - Das Gewölbe des Himmels
    J. R. R. Tolkien
    - Der kleine Hobbit
    Tahere Mafi
    - ich fürchte mich nicht
    Sylvia Day
    - Crossfire / Versuchung
    Helene Wecker
    - Golem und Dschinn
    Kai Meyer
    - Phantasmen
    Andrea Camilleri
    - mein ein und alles
    Ines Thorn
    - Wolgatöchter
    George R. R. Martin
    - A Game of Thrones
    Tahereh Mafi
    - rette mich vor dir
    Damian Dibben
    - Jake Djones und die Hüter der Zeit
    David Hair
    - Die Brücke der Gezeiten
    Sylvia Day
    - Offenbarung
    Sylvia Day
    - Erfüllung
    Peter Orullian
    - Das Gewölbe des Himmels 2
    Zoran Drvenkar
    - der letzte Engel
    Franz Kafka
    - Die Verwandlung
    Lauren Kate
    - tear drop
    Tahereh Mafi
    -ich brenne für dich
    Sophia Loren
    - Mein Leben
    David Hair
    - die Brücke der Gezeiten 2
    Ernst Peter Fischer
    - eine etwas andere Geschichte der Naturwissenschaften
    Veronica Roth
    - Fours Geschichte
    Thomas Wolfe
    - Von Zeit und Fluss
    Benjamin Montferat
    - Welt in Flammen

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