Die Woche des Kürbis!

Es ist Herbst und neben bunt verfärbten Blättern ist der Kürbis einer der absoluten Königssymbole für diese Jahreszeit. Erhältlich ist er meistens als Hokkaido [typische Kürbisoptik] oder Butternut [länglich & weiß/gelblich], vereinzelt am Markt oder in gut aufgestellten Supermärkten sicherlich noch in anderen Sorten verfügbar.

Ich hatte mir einen City-Single-Haushalt-großen Hokkaido besorgt & hatte damit zum 2. Mal in meinem Leben einen Kürbis in „meiner“ Küche. Warum erst das 2. Mal… wundert ihr euch vielleicht. Dazu gibt es eine kleine Kindheits-Hintergrundgeschichte :) „Damals“ [bald kann man das Wort wirklich verwenden, *schauder*] hatte meine Familie einen großen Garten zur Verfügung. In einer dessen Ecken pflanzte meine Mutter ein putziges Kürbispflänzchen, gar niedlich anzusehen. Wundersam zu betrachten auch im Wachstum, das bald ganz erhebliche Ausmaße erreichte… Endergebnis waren viele ’normal‘ große Kürbisse und einer davon äußerst erwähnenswert: 90 Pfund im Gewicht. Holla die Waldfee hätte nicht gewusst, wie sie ihn hätte verarbeiten sollen. Meine Mutter schon ;) Was darin resultierte, das unglaublich viel Kürbis in die Küche hinein kam, eingekocht wurde und in den Vorratskeller wanderte. Womit mein Bedarf an Kürbis auf viele Jahre gestillt war…

Zurück zur Gegenwart! Da war also dieser schnuckelige Hokkaido. 4-erlei wurde mit ihm angestellt:

1. Der Snack: Die Kerne natürlich rösten! Zuvor für einen halben Tag in Salzwasser einlegen und dann sanft rösten. Trocken aufbewahren, da sie sonst leicht lätschig werden.

Kürbiskerne Hokkaido selbst rösten

2. Das Frühstück: Kürbis-Zitronen-Marmelade! Cremiger Fruchtaufstrich mit erfrischendem Zitrus-Nachgeschmack. Das Rezept dazu findet ihr auf chefkoch.de. Wurde von meinem kulinarisch-interessierten Nachbarn bereits getestet und für gut befunden. Ich hoffe, das heißt was ;) Verklagt hat er mich immerhin bisher noch nicht. Beim Andünsten bitte darauf achten, dass der Kürbis sich nicht verfärbt/ anbrennt, da die Marmelade sonst keine gleichmäßige Farbe hat.

3. Die Vorspeise: Kürbiswürfel in Kartoffelkruste. Dazu für zehn bis zwölf Stücke etwa 2-3 große oder 3 -5 mittlere Kartoffeln schälen, fein reiben, stark ausdrücken, mit Gewürzen je nach Präferenz [Vorschlag: Salz, Muskat, Chili] und einem Ei vermengen und um den in Würfel geschnittenen Kürbis andrücken. In Butter ausbacken. Mein persönlicher neuer Favorit unter den Kürbis-Vorspeisen-Rezepten!

Rezept Kürbis Kartoffeln Hokkaido

4. Die Hauptspeise: ist genauso simpel wie Nummer 3, schmeckt aber ebenso gut! Eignet sich insbesondere bei Kürbis-„Resten“. [rohe] Kartoffeln und Kürbis im gewünschten Verhältnis grob reiben, ebenfalls mit einem Ei und Gewürzen, dazu Speck / Schinken & Schafskäse mischen und als großen Fladen in Butter braten. Yumm!

Was stellt ihr mit euren Kürbissen an?

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2 Kommentare

  1. Jetzt kann ich mich mal äußern. Ich liebe die klassische Kürbissuppe. Hokkaido und, sogar besser noch, Butternut eignen sich dazu wunderbar. Das brauch auch nicht viel. Kürbis und Möhren in Brühe durchkochen, später mitm Zauberstab pürieren und mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken. Dazu geröstete Kürbiskerne und Kürbiskernöl.
    Kürbis schmeckt auch roh, als Streifchen gerieben, im Salat. Da eignet sich aber nicht jeder Kürbis zu.

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  2. Stimmt, ich hab dieses Jahr noch gar keine Suppe gemacht. Na dann gleich mal schauen, ob einer der lokalen Food-Dealer nicht noch einen butternut für mich übrig hat ;)

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