Liebe Leser… [ein Update!]

… nachträglich frohe Weihnachten! Ich hoffe, die Feiertage waren stressfrei, angenehm gefüllt mit Familie & Freunden, Gelächter und gutem Essen. Ich durfte meine Feiertage im Elternhaus verbringen, mit selbst geriebenen Knödeln/ Knierl [Ihr kennt sie vermutlich als „Klöße“, immer dieses komische Hochdeutsch, tses…], Flugvogel aus dem Ofen, Brettspielen, Baum schmücken, Tannenduft atmen, tschechische Märchen im TV schauen und kurzen verregneten Spaziergängen. Schnee wäre natürlich das Glitzerkrönchen dieser Tage gewesen, aber auch so war es eine ziemlich gute Zeit.

Ich leb jetzt also tatsächlich in Bayern am Dorf. Beschaulich ist es hier. Gelächter gab’s dafür, als ich es meinen Freunden erzählt hab. Jeder dachte, ich nehm den nächsten Zug um Mitternacht und fahr in eine von Deutschlands Großstädten, weil ich ja eigentlich noch etwas mehr von dem Land und der Welt sehen wollte als Bayern. Keine Sorge, ich bin kein typisches Bayern-Hatscherl und stecke seit jeher meine Nase in sämtliche Windrichtungen! Sofern finanzierbar. Das Gute am am Land wohnen ist ja, dass ich unter der Woche a) arbeite [5 Minuten Fußweg, also bitte!] und b) bis auf Metzgereien/ Bäckereien keine großartige Möglichkeit habe, Geld auszugeben. Außer für die Nougathörnchen, die „meine“ Bäckerei macht, einfach nur göttlich und zum Reinlegen, der pure Wahnsinn! Das Geld ausgeben geht dafür prima am Wochenende, wenn ich mich auf m/eine Tour mach. Für den Anfang noch kürzere Wege, mal ins Nachbarland schnuppern, mal mit der Huschhusch-Bahn zu weiteren Familienniederlassungen im Bundesland stolpern. Der kleine, nicht tot zu kriegende, manchmal schon etwas lästige Hoffnungsfunken in mir würde aber auch gerne mal einen kleinen City-Trip ins EU-Ausland machen. Freiwillige Begleiter treten jetzt eine Taste vor und schreiben einen Kommentar :)

Alternativ treibe ich mich in der Region umher und suche mir meine Möbel zusammen. Zur kleinen Erinnerung: vorher 1-Zimmer Wohnung, jetzt sind es 3, plus eine Küche. Letztere ist komplett, sobald der frisch beim Media Markt gekaufte Herd bei mir eintrudelt – ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich meine food-Blogs vermisse! Oder einfach aus Langeweile mal Muffins backen, Kartoffelgratin, Lasagne, Gemüseaufläufe, Ofenkäse, Fleischpasteten… Obwohl, die Lasagne hab ich neulich in einem schmiedeeisernen, beschichteten Topf auch gut hinbekommen, Tipp: Lasagnenblätter vorkochen und am Ende erst den Deckel drauf, damit der Käse ordentlich schmelzen kann! Ansonsten wurden Weinkisten bestellt, weil bestehende zu erwerbende Regale weder meinem Preis- noch meinem Einrichtungsgeschmack entsprechen. Lieber staple ich wild Kisten, jag den ein oder anderen Nagel rein und bin in Sachen Einrichtung genauso non-konform wie sonst im Leben auch. Ein 4-Sitzer Gebrauchtsofa samt Sessel für 25 Euro gefunden, die demnächst geliefert werden. Im perfekten Grün! Bin total verliebt in den Bezugsstoff, Bilder werden definitiv folgen! Allein vor einem Sofa zu stehen und es anzuhecheln schaut schließlich komisch aus, mit einer Gruppe schaffen wir es bis zu einem neuen Trend. [Solltet ihr an dieser Stelle das Blog verlassen, weil zu freaky: bye bye! *wink*] Geblieben vom Umzug sind noch 3 Kartons, die mangels Möbel noch herumstehen, der Rest fristet bereits ein buchstäbliches Kellerdasein.

Nächster Tagesordnungspunkt! Ich schulde euch noch eine Musik zum Sonntag… Mumford & Sons, broken crown in einer frühen Live Version. For the record, ich hör das Album auf rdio.de seit Monaten. Jetzt erst kommen Radiosender auf dieses Goldstück von Musikband.

Sodele, jetzt gibt’s erst mal eine 2. Tasse Kaffee & anschließend werden eure Blogs gefilzt :)

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2 Kommentare

  1. Das klingt nach perfekten Weihnachtstagen (gut, bis auf den Schneemangel). Ich find’s bei der eigenen Familie irgendwie auch immer am weihnachtlichsten und bin froh, dass meine Eltern nie aufgehört haben, einen Baum aufzustellen. Soll ja Familien geben, die Weihnachten quasi einstellen, sobald die Kinder erwachsen sein, tztztz.

    Bin gespannt auf deine Regalkonstruktion, also falls du da bei Gelegenheit vom Ergebnis mal Bilder zeigen magst… Übrigens bin ich auch ein Kind vom Land und würde das generell einer Innenstadt immer vorziehen ;-).

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  2. Als unsere Eltern einmal keinen Baum aufgestellt haben, gab es ein dermaßenes Drama, dass diese Frage vermutlich nie wieder gestellt wird. Da liefen plötzlich 3 erwachsene „Kinder“ halb Amok ^^
    Regalkonstruktion steht und wird als angenehm gelungen empfunden. Fotos folgen diese Woche :)
    Die Sache mit dem Dorf ist halt, dass es nicht sooo leicht ist, Leute kennenzulernen. Die restlichen Freunde wohnen in der Stadt um die Ecke und sind unter der Woche beschäftigt. Aber gut, wird irgendwie schon werden, hat ja jetzt alles erst angefangen und braucht vielleicht einfach einen Tick und vielleicht sogar noch ein Tack länger als „sofort“ ;)

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