Himbeerküchla

Spontan ausgehungert nach Himbeeren habe ich gestern also mal brav in meine Blogliste gekuckt und bei Zucker, Zimt und Liebe witzigerweise gleich das erste Rezept auf der Seite mit Himbeeren entdeckt: Himbeer Mascarpone Pies. Jetzt bin ich kein Single-Haushalt, der immer jegliche Zutat einfach mal vorrätig hat. Wir begnügen uns folglich mit crème fraîche.

Noch viel spontaner irritiert durch die bei ZZL enthaltene Aussage, dass der Teig es „nicht mag, zu sehr geknetet zu werden“, bin ich einfach noch mal viel neugieriger geworden. Seit einiger Zeit schwirre ich recht neugierig um US-Pie Rezepte herum & fang dann doch nicht mit dem Handwerk an. Durch die Beschreibung halb in Erwartung, dass sich eine alte Dame aus dem Teig schält und sich über die sonntägliche Störung beschwert und gar fürchterbar schimpft  – gelacht & einfach mal angefangen.

Der Zimt wurde frisch von der Stange gebrochen und im Mörser gemahlen, die Mascarpone durch crème fraîche ersetzt und direkt mit den halb aufgetauten Himbeeren vermischt. Ansonsten wurde das Rezept entgegen aller Gewohnheiten recht genau befolgt und *tada*…

Mein Sonntagshäppchen zu Kaffee & Buch.

Über das Blog: Das überhaupt so wahnsinnig Angenehme an ZZL ist einfach, dass die liebe Jeanny zwar feminin ist, aber man schlichtweg nicht in einer rosa-hellblauen Wattebauschwelt ersäuft. Entschuldigt den Ausdruck, aber überall findet man nur noch diese Ich-bin-die-kochende-Supermama Blogs, die aussehen, als hätte Elfi die gute Fee gebrochen – nicht auszuhalten. Bei ZZL ist es fürchterlich angenehm auf der Seite zu stöbern. Hier wird nett geschrieben, die Fotos sind hübsch aufgemacht, es gibt immer wieder etwas Neues, ohne dass die Leser in Kitsch ersticken. Ein Blog so richtig zum Wohlfühlen und stilecht mit Kaffee in den Pfötchen am regnerischen Sonntag stöbern.

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5 Kommentare

  1. Oh ja, diese schnuckeligen Dinger hatte ich mir auch schon abgespeichert, so toll, wie die aussahen! Überhaupt stöbere ich gerne auf diesem Blog, die Fotos machen immer Apettit :-). Hat das denn gut geklappt mit der Crème fraîche? Und war das geschmackliche Ergebnis so göttlich wie erhofft? Optisch sind sie dir auf jeden Fall wunderbar gelungen!

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  2. Der Teig an sich ist mir noch etwas geschmacklich zu langweilig, daher der Puderzucker, der hat viel geändert. Die frische Creme ist mit den Himbeeren leicht ausgeflockt, aber nicht so ganz. Schade ist der „Farbverlust“ der Himbeeren unter Creme-Einfluss.
    Aber Mama hat immer Recht und sie sagt: Mei, im Magen kommts eh alles zam.
    ;)

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  3. Dein Artikel verführt direkt dazu, es nachzumachen und diese niedlichen Himbeerküchlein zu backen <3

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