Produkttest: Essie Repstyle? Schlammstyle!

Ich bin nicht groß im Beauty-Review schreiben, aber manchmal hat man einfach eine klare Meinung, die es sich mitzuteilen lohnt: PASST AUF beim Kauf der Essie Repstyle Kollektion. Brandneu ist diese Kollektion nicht, wobei sie erst Anfang März in den deutschen Markt eingeführt wurde.

Was gibt’s? Insgesamt sechs Farben, allesamt in metallic: grün, blau, gold, goldsilber, silber und rot. Der Clou besteht in der abnehmbaren Kappe mit integriertem Magnet. Warum sich alle Mädels so über die abnehmbare Kappe wundern, ist mir übrigens ein Rätsel, denn auch bei Esprit waren abnehmbare Kappen bei Nagellacken bereits die etablierte Regel.

Erstens: Es soll mit einem 2 Schichten System gearbeitet werden: Eine dünne Schicht auftragen, trocknen lassen, die nächste Schicht drauf und während des Trocknens den Magnet sehr dicht über den Nagel halten. Allein dass man sich diese Information erst googlen muss, ist schon äußerst Nutzer-unfreundlich.

Zweitens: Der Lack ist seeeehr flüssig. Zäher Nagellack ist natürlich auch ein Graus, aber hier verläuft ganz schnell ganz viel ins Nagelbett. Das lässt sich natürlich durch entsprechende Nagellack-Stifte korrigieren – ist aber auch einfach noch mehr Aufwand. Lohnt er sich? Da haben wir also…

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… viel Gefussel und dann? Nichts. Es funktioniert nur sehr bedingt und ich vermute, es kommt auf eure Nägel an!

Ich habe mittellange Nägel, sehr runde Fingerkuppen – aber der Magnet ist strikt flach. Das führt natürlich dazu, dass er eine Stelle des Nagels fast berührt, während andere Stellen durch die Rundung der Kuppe bis zu 4 mm entfernt liegen – aus dieser Entfernung passiert gar nichts. Da hilft es auch nichts, dass der Magnet an sich eigentlich groß genug ist. Wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, ist diese Optik einfach nur schlampig. Kein Repstyle, nur Schlammstyle.

Geht man zu nahe an den Lack heran, wird der Lack tatsächlich an den Magneten angezogen und obwohl ihr die beiden getrennt haltet, wird der Lack durch den Kontakt verschmieren. Seid ihr mit der Kappe zu weit entfernt, kommt erst gar kein Muster heraus.

Eine weitere Kleinigkeit ist, dass der Magnet selbst das Muster nur durch eine auf ihn aufgeklebte Folie bewirken kann – diese Folie löst sich jetzt schon an einer Ecke meines Magneten. Ohne diese Folie gibt’s aber kein Muster, das ganze Projekt Repstyle ist damit hinfällig.

Gekostet hat der Spaß etwa 11 Euro beim Müller – Essie, ich hätte bitte gern mein Geld zurück, dieses Produkt und seine Nutzung sind unterirdisch.

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