Kürbiskuchen! [Rezept von Schwesterherz]

… und nicht pumpkin pie. Kuchen ist zwar Kuchen, egal in welcher Sprache, aber was macht einen Pie zu einem Pie, dass ich nicht Kuchen sagen kann? Ich denke, eine bestimmte Teigart und die Kruste. Wir bedienen uns hier eines normalen Mürbeteigs, also „Kuuuuchen“, nich „paaaaaaii“.*

Er ist aber noch viel mehr als „nur“ ein Kuchen! Mit ihm feiert man so ein bisschen die grauen Nebenschwaden draußen, durch die ab und zu ein Sonnenstrahl bricht, der lieblich schimmert. Die bunten Blätter, die den grauen Fußweg erleuchten. Die vielen  Aktivitäten, die man kuschelig eingemummt unternehmen kann, ohne vor Überhitzung 20 Liter Wasser am Tag trinken zu müssen. Die gemütlichen Stunden auf der Couch mit Freunden, Tee und den Büchern.

Die Zutaten für den Kürbiskuchen

Was ihr für diese Feier braucht? Einen Mürbeteig und eine Füllung. Genau gesagt:

  • 250g Mehl
  • 1 Ei
  • 120g Butter
  • 50g Zucker
  • 1/2 TL Backpulver

Alles zu einem Teig verarbeiten, in etwas Folie wickeln und für 1-2 Stunden ab in den Kühlschrank.

Währenddessen steht das Vorbereiten der Füllung auf dem Plan! Dafür haltet ihr folgende Zutaten bereit:

  • 1 kleiner Hokkaido
  • 4 Eier
  • 250g Quark
  • Zimt/ Nelken
  • 50g brauner Zucker

Die Machart

Den kleinen Hokkaido (=ca 400g Fleisch bleiben roh übrig) putzen und nicht vergessen: Die Schale wird mitgegessen! In etwas Wasser in einer beschichteten Pfanne ‚garen‘, bis er weich ist und püriert werden kann. Ich habe meinen Brei nur zerdrückt, damit sich die Schalen am Ende im Kuchen noch farblich absetzen können.

Verwendet habe ich hierzu mittlere Hitze und mehr als 30 Minuten dauert es auf keinen Fall, aber die Hitze hängt stark von eurem Herd ab = eigenverantwortlich einstellen und Acht geben! Den Brei abkühlen lassen und anschließend mit den restlichen Zutaten zu einer hübsch orangenen Masse schlagen. Diese ist sehr flüssig – wundert euch nicht.

In einer runden Springform mit Backpapier baut ihr aus dem Mürbeteig einen Boden und zieht eine Wand am Rand hoch, füllt die Masse hinein und klappt den überstehenden Rand runter.

Für etwa eine halbe Stunde bei 190 Grad backen.

Der Kuchen ist insgesamt nicht besonders süß. Wie ihr die Zuckerzufuhr handhabt, bleibt eurer inneren Naschkatze überlassen ;)

P.S.: Wer noch keine Lust auf Zimt hat, kann es ja mal mit einem Hauch Nelken versuchen!

* Hintergrundinfo: Dieser sicherlich höchst interessanter Exkurs ist meinem höchst unterkoffeinierten Gehirn am Dienstagmorgen geschuldet.

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Ein Kommentar

  1. Hallo, Nadelbernd & ich haben dich getaggt, mach doch auch mit!

    nadelberndsnaehkaestchen.wordpress.com/2013/10/11/ich-wurde-getaggt/

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