Kabel Deutschland, eine (fast) Kundenstory

Vor über einem Jahr nach dem Studium zog ich aufs Dorf, um meine neue Arbeitsstelle anzutreten. Mei, war ich überrascht, als es hieß „Klar, Kabel Deutschland funktioniert hier!“. Denn auf dem Land ist es nicht selbstverständlich, dass jeder web-provider jedes Gebiet erschlossen hat. Der Techniker kam und 30 Minuten später war ich online. Als ich nach einigen Monaten nach München gegangen bin, wurde ich anstandslos aus dem Kabel Dtl. Vertrag entlassen. Daher lag meine Entscheidung nahe, in München wieder zu diesem Anbieter zurückzukehren.

Ein kurzer Check online – es gab ein gutes Angebot über Festnetz und Webflat für 19,90 Euro monatlich und auch der Verfügbarkeitscheck fiel positiv aus. Aber gut, man ist ja in München, dem Sitz von Kabel Deutschland. Das sollte klappen.

Auftakt zum Hick-Hack

Bestellt, Technikertermin am nächsten Tag um 14 Uhr wurde durchgegeben, ich konnte die Sache mit der Arbeit klären. Am Tag des Termins dann der Anruf, ob ich auch früher Zeit hätte, denn sie könnten in etwa um 14.30 Uhr bei mir sein. 14.30 Uhr soll früher sein? Stellt sich heraus, ich stand für 17 Uhr in ihrem Kalender. Ungünstig. Ja, dann bitte 14.30, denn endlos flexibel kann ich leider nicht sein. Techniker kamen, sahen sich das Haus an und fingen an, aufzustöhnen. Auf der Box war kein Signal, wir müssten in das Haus nebenan, zum Übergabepunkt. Geht ohne Schlüssel nicht, also zogen sie von dannen.

Däumchendrehübungszeit

Eine Woche später der nächste Anruf der Technikerfirma. Einen Terminvorschlag bekam ich, zwei brauchte ich, um die anderen Parteien (Arbeit und Hausmeister) an einen Tisch zu bekommen. Angeblich konnte kein Termin reserviert werden, während ich die Sache mit ihnen abgeklärt hat. Für den ersten Termin ging das aber. Dann sollte ich die Firma zurückrufen und meinen Wunschtermin durchgeben. Die Durchwahl zu ihm wollte mir der „Kundenbetreuer“ aber nicht nennen. Das führte dazu, dass ich natürlich in der Zentrale rauskam und niemand von nix was wusste oder im System tun konnte. Also musste ich warten und die nicht reservierten Termine wurden vergeben. Also alles von vorne …

Als es endlich zu einem Termin kam, ging es plötzlich ganz schnell: Die Techniker sagten mir, hier wäre die Anlage von Kabel Deutschland noch nie in Betrieb genommen und wenn es jemals funktionieren sollte, müssten zig Wände durchbrochen werden und geöffnet, um eine solche Anlage einzubauen.

Ja, genau. Und das wusste vorher niemand bei Kabel Dtl. oder der Technikerfirma?!

Schnauze voll. Bei 1&1 angerufen, Typ von der Hotline zugequatscht, der konnte es erst nicht glauben, musste dann lachen und konnte dann von seinem System sogar sehen, wie viele Telefonboxen ich WO in meiner Wohnung hatte! Am nächsten Tag dann ein Päckchen bekommen, darin das Modem und ein „USB-Stick“ mit Sim-Karte, damit ich sofort ins Internet kann. Der Techniker kommt später, ist nach meinen Wünschen flexibel und braucht keinen Hausmeister. So kann man sich natürlich einen Kunden einfangen …

Satz mit „x“, das war wohl nix, liebes Kabel Deutschland.

 

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Endlich dieses ominöse Interwebz in meiner Wohnung. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

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