Die Jagd nach dem Verlag

Hach ja. Als ich die erste Schlüsselszene von „Dämonenbrand“ runtergeschrieben hatte, hätte ich niemals gedacht, dass daraus tatsächlich ein ganzes Buch entstehen könnte. Aber nach 3 Jahren ist es endlich so weit: Die Beta-Leser zerfleddern es ;) Noch habe ich kein finales Feedback, aber scheinbar findet sie es nicht furchtbar schrecklich. Und ja, sie wird dafür bezahlt werden, kritisch zu sein. Ihr fragt euch, warum es 3 Jahre gedauert hat? Weil es nicht der Job ist, der mir das Essen auf den Tisch bringt, ganz einfach.

Trotzdem haben natürlich die ersten Verlage schon seit Anfang Juli einige Unterlagen bekommen, je nachdem, was sie angefordert haben. Es heißt ja immer, dass kein Verlag absagt – hier kann ich ein positives Gegenbeispiel geben: Blanvalet hat per Mail abgesagt, mit einer persönlichen Nachricht. Von den übrigen acht Verlagen habe ich leider noch nichts gehört. Mittlerweile habe ich auch vier Literaturagenten angeschrieben, aber auch noch nichts gehört. Je länger man nichts hört, umso interessanter wird natürlich das Thema self publishing.

Das ist natürlich ein größerer Aufwand, der bei einem selbst bleibt. Viele nennen das Marketing und das Cover als Gestaltungsbeispiel. Klar, mit einer echten Grafikerin kann ich vermutlich nicht mithalten, habe aber selbst im Arbeitsalltag mit Grafik zu tun. Soll heißen: Grundsätzlich traue ich mir zu, kein optisches Verbrechen auf die Beine zu stellen. Und Marketing? Hm, da frage ich mich, was die Verlage für die einzelnen Publikationen machen. Printanzeigen sieht man nie für ein bestimmtes Werk. FB-Seiten betreiben die Autoren selbst, wenn ich das richtig einschätze. Klar, es steht auf ihrer Website unter Neuerscheinungen und es wird den Händlern angeboten. Sie verschicken Rezensionsexemplare … Aber gerade beim self Publishing zählt die Online-Präsenz. Könnte man nicht hier als „simpler“ Autor auch tatkräftig sein? Eure Meinung hierzu würde mich sehr interessieren!

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2 Kommentare

  1. Ich glaube ein Verlag macht vieles das wir so gar nicht wahrnehmen. Habe zum Beispiel gehört, dass Hugendubel u Co. bestimmte Bücher gar nicht mit ins Sortiment nehmen.. Alles nicht so einfach leider!

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    • Ich wollte damit keineswegs den Verlagen ihre gute Arbeit absprechen! Ich arbeite selbst in einem Zeitschriftenverlag und glaube, das einigermaßen einschätzen zu können. Aber wenn die Verlage mein Produkt nicht akzeptieren, ist das kein absoluter Weltuntergang – das war so meine intendierte Quintessenz. Wenn, dann würde ich über neobooks gehen, aber bis dahin braucht es noch 2-3 Wochen für die allerletzten Korrekturen.

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