DIY: Gummibärchen selbst machen

DIY ist nicht nur klassische Handarbeit, wie nähen beispielsweise, sondern eine kleine Lebenseinstellung. Es lässt sich natürlich ganz leicht auf die Küche übertragen und mischt sich dort mit einer gesunden Portion Neugier. Diesbezüglich stimme ich voll und ganz mit Pierre Boulez überein:

Ohne Neugier verkümmert man!

Insofern habe ich mich an etwas Neuem versucht: Gummibärchen selbst machen. Der erste Versuch war vergleichsweise unspektakulär: 120ml Bio-Saft der roten Früchte, 8 gestrichene Löffel Biogelatine, einen TL Bio-Sirup in Geschmacksrichtung Cranberry.

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Alle Zutaten miteinander verrühren, dabei darauf achten, dass die Gelatine nicht klumpt – die größte Herausforderung bei diesem Rezept ;)

Mischen, erhitzen – nicht kochen, in Formen füllen und auf dem Fensterbrett auskühlen lassen. Dabei habe ich die Feststellung gemacht, dass die Formen nicht zu kompliziert sein sollten. Einmal habe ich in große Tatzenformen gegossen, einmal in kleine Sterne – beide Formen übrigens eigentlich für Eiswürfel gedacht. Die Sterne haben sich nicht so leicht lösen lassen und sahen am Ende deswegen auch nicht ganz so hübsch aus.

Feststellung Nummer 2: Wenn sie frisch sind, sind sie zu wabbelig. Lasst die Dinger mindestens 24 Stunden an der Luft trocknen.

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Die Tatzen sind einfach leichter zu lösen, weil die Form nicht so kompliziert ist.

Feststellung Nummer 3: Die Gelatine schmeckt zu stark durch, obwohl ich einen Saft mit deutlicher Säure und Geschmack verwendet habe. Insofern ist hier noch nicht Ende der Fahnenstange und ich werde mir die nächsten Gummibärchen mit Agar Agar und Stärke probieren.

Hast du schon mal versucht, Gummibärchen selbst zu machen und hast vielleicht einen Tipp für mich?

Schönen Sonntag noch!

Bettina

Edit Sommer 2017: Mit Agar Agar bin ich leider völlig auf die Zuckerschnute gefallen – das Projekt Gummibärchen war dann erst mal eingestampft. Insbesondere, nachdem der Saft viel lieber Eistee werden wollte. Hatte ich zumindest so im Gefühl …

#DIY: Hirschkopf sticken

Lieber Leser,

der Winter neigt sich dem Ende zu und damit die Hochsaison der klassischen Handarbeit. Es gibt noch einige Projekte, die ich verbloggen möchte – es wird also nicht immer so ruhig sein wie jetzt. Zum Teil begründet sich die Stille übrigens damit, dass ich mein zweites Buch fertiggeschrieben habe: „Das Wissen der Welt: Viktorias Reise“ ist wie der Vorgänger auch bei neobooks erschienen. Einen Link findet ihr in der Sidebar.

DIY Glückwunschkarten ohne viel Aufwand?

Zurück zum Thema: Beim endlosen Surfen bin ich vor einiger Zeit auf einen gestickten Hirschkopf gestoßen. Da ich in letzter Zeit oft Glückwunsch-/Abschieds-/ sonstige Grußkarten gebastelt habe, habe ich mir einen Screenshot gemacht. Alles, was es für so eine Karte braucht, ist ein Stickmotiv, eine Karte mit Passepartout [auch selbst hineingeschnitten] und ein passender Spruch auf der Innenseite. Beim abendlichen Filmvergnügen hab ich dieses Motiv dann nachgestickt – einmal auf Medium großen Quadraten und einmal relativ fein. Beim grünen Hirschkopf habe ich das Garn auf vier Fäden aufgeteilt und beim ganz feinen sogar nur auf zwei von sechs:

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Ob nun bayerische Hirsche oder nicht – ich mag das Motiv sehr!

Statt Glückwunschkarten könnt ihr auch einfach noch zwei oder drei davon sticken und gerahmt an die Wand hängen. Vielleicht dann eher Garn aus einer Farbe nehmen und fünf Farbabstufungen nutzen? Ich stelle mir das jedenfalls ganz reizvoll vor, vor allem, wenn es noch in den Stickrahmen selbst aufgehängt wird.

Der Zeitfaktor: Das Motiv geht relativ schnell von der Hand – es reicht, derweil zwei Folgen einer Serie zu schauen. Das Garn kommt übrigens von Anchor [quasi überall erhältlich] und kleine Stickrahmen mit einem Durchmesser von 11 cm gibt es auf Amazon.

Gegenseitige Verlinkungen

Nachdem das große Buchprojekt abgeschlossen wurde, möchte ich wieder mehr meiner Freizeit diesem Blog widmen. Es wäre zu schade, die vergangenen Jahre hier mit euch einfach im Sande verlaufen zu lassen. Meine großen Themen werden Bücher, DIY und Fotografie sein, genau so wie es sich in den letzten beiden Jahren herauskristallisiert hat. Natürlich müssen jetzt viele alte Beiträge gelöscht werden und mit vieeeel Geduld andere aktualisiert werden. Im Zuge dieser Neuaufstellung würde ich mich gerne mehr mit anderen DIY-Blogs vernetzen – habt ihr denn Vorschläge? Welche Blogs lest ihr gerne? Ich freue mich auf euren Input!

Viele Grüße aus München!

Bettina

Übrigens: Wüsste ich, wer das Motiv im Original gestickt hat, würde ich natürlich copyright/credits geben, aber so sind mir leider die Hände gebunden. Ihr wisst, wer das war? Lasst es mich wissen!

 

 

 

#DIY: Kapuzenpulli nähen

Der Winter ist bei mir die Zeit, in der besonders viel DIY und Handarbeit im Allgemeinen gefertigt wird. Vielleicht, weil ich in der kalten Jahreszeit zu einem kleinen Stubenhocker werde? ;) Jedenfalls sah ich im Stoffladen meines Vertrauens einen witzigen Stoff voller Sterne, der aber absolut nichts „Süßes“ hatte oder als „putzig“ zu bezeichnen wäre. Ich mag manchmal ein Kindskopf sein, aber mich wie einen anziehen, das möchte ich dann doch nicht.

So, 1.5 Meter Sternenstoff erworben, doppelt gefaltet und flach auf den Boden gelegt. Aus meiner Garderobe einen Pulli gefischt, der sehr gut sitzt, diesen ebenfalls faltenfrei ausgebreitet. Anschließend mit je 4 cm Zugabe an jeder (!) Seite ausgeschnitten, denn der Originalpulli dehnt sich, mein kleines Sternenmeer nicht wirklich. Am Ende hatte ich vier Teile für Ärmel, ein Vorder- und Rückenteil sowie zwei Teile für die Kapuze. Der Clou an diesem Pulli sollte werden, dass die Kapuze riesig ist und vorne wie ein Kragen gelegt ausschaut. Damit es nicht zu eintönig wirkt, habe ich den Innenstoff der Kapuze mit einem anderen Sternenstoff von der gleichen Art geschnitten und sämtliche Bünde mit schwarzem Jersey gestaltet.

Da ich kein großer Selfie-Fan bin hier nur einige Ausschnitte des guten Stücks, das im real life schon ein paar Komplimente eingefahren hat – ich war sehr nervös und bin umso stolzer auf die Resonanz :)

DIY: Sneakers häkeln für Babies

Liebe Leserin,

zugegeben: Ganz neu ist diese Idee mit Sicherheit nicht. Was nichts anderes bedeutet, als dass es schon jede Menge prima Anleitungen dafür gibt! :) Also bin ich erst einmal in den Handarbeitsladen meiner Wahl marschiert, hab zwei Knäuel Catania von Schachenmayr gekauft [und eine Häkelnadel der Stärke 3] und dann mein Unwesen bei Youtube getrieben. Zu meiner Freude fand ich diese Videoreihe:

Ich gestehe: Den ersten Schuh hab ich noch ohne Anleitung gemacht, weil ich es einfach mal ausprobieren wollte. Vielleicht hätte ich doch eher Ingenieurin als Redakteurin werden sollen ;) Wobei er schon arg holprig ausschaut, oder nicht? Beim zweiten bin ich dann grob der Anleitung gefolgt, denn wie du gleich sehen wirst, habe ich die Zunge des Schuhs nicht-farbig gemacht. Sonst hätte er nicht zum ersten gepasst … Die blaue Linie rundherum gefällt mir auf die Art der Videoanleitung aber viel viel besser!

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Cyan und weiß – das geht doch auch für Mädels, oder? :)

Wie du im Hintergrund siehst – von den Knäueln ist noch einiges übrig. Wenn du also zwei oder drei Paar Schuhe planst, solltest du eigentlich auch mit insgesamt zwei Knäueln zurecht kommen.

An alle kleinen Besserwisser da draußen: Ja, ich bin mir durchaus bewusst, dass diese Sneaker nur ein kleiner Gag sind und weder warm genug für Babyfüße sind, noch besonders lange am Fuß bleiben werden ;) Die Kleinen sind einfach Spezialisten darin, immer nur mit einer Socke durch die Weltgeschichte zu gaukeln. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht, sie zu häkeln und als Gag zaubern sie mindestens einer Person außer mir ein Lächeln ins Gesicht – und damit ist die Welt doch wieder ein kleines Bisschen besser geworden.

Fazit: Auch für Anfänger geeignet!

Herzliche Grüße!

 

DIY: Häkeldecke aus Granny Squares

Guten Morgen!

Mit einer klitzekleinen Tasse schwarzen Tees sitze ich nun vor meinem Laptop und bringe die seit Wochen ersten Worte für KINKERLITZCHEN auf den Bildschirm – eine echte Freude! Ich kann euch gar nicht sagen, wie schnell die Zeit vergeht: Hier mal ein 30ster Geburtstag, dort ein anderer und am besten noch quer durch die Republik verteilt, damit ich auch schön 11 Stunden pro Wochenende im Zug sitze. Dann noch Oktoberfest, Urlaub, direkt stressige Überstundenwochen auf Arbeit und das reguläre soziale Leben und *zack* wieder nix bei Twitter oder hier gepostet. Andererseits mag ich solche vollgestopften Phasen auch, denn danach kommt immer eine ruhige Welle mit gaaaanz viel chillen auf dem Kanapee :) Nun denn, auf geht’s:

Heute präsentiere ich ein kleines großes DIY-Projekt, das ich für eine schwangere Freundin in Angriff genommen hatte, die Anfang des Jahres Nachwuchs erwartet. Ich wusste nicht, wie lange ich für das Projekt brauche, also habe ich lieber gleich mal angefangen. Das war gut, denn du wirst gleich sehen, dass die betreffende Häkeldecke gar nicht so groß ist – trotzdem habe ich drei Wochen dafür gebraucht. Für mindestens zwei Wochen möchte ich jetzt keine Häkelnadel mehr in der Hand haben ;)

Die Babydecke besteht aus 5 x 8 Granny Squares, wobei ich mir auf Youtube einige Videos angesehen habe, bevor ich mich für die vom Typ „Sunburst“ entschieden habe.

Im ursprünglichen Video seht ihr, dass ihr vier Farben braucht, daher habe ich mich für weiß, schwarz, lachs und petrol entschieden. Für die gesamte Decke habe ich für meine 40 Granny Squares 2 x schwarz, 2 x weiß, 1 x petrol und 1 x lachs aufgebraucht. Natürlich kommt es auf eure eigenen Farbwünsche an, denn schwarz benötigte ich so oft, weil es meine Farbe für die Vollendung des Quadrats ist. Im Endeffekt empfehle ich aber, nur drei Farben pro Granny Square zu nutzen, weil es echt so bunt wird. Außerdem die Granny Squares vielleicht nicht unbedingt mit schwarz rahmen, denn als ich sie zusammengefügt habe, kam das ganze Ausmaß der ‚blackness‘ ans Tageslicht. Das war auch einer der Gründe, warum ich noch einen doppelten, weißen Rahmen dazu gegeben habe. Trotzdem bin ich als Erstlingswerk mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich darauf, ein kleines Satinband darum zu binden und meiner Freundin zu schenken :)

 

DIY: Sternenkissen für die Kids

Um mich herum blüht das Leben! Jedes Pärchen hat aktuell den Drang, sich fortzupflanzen – als Vollbluttante kann ich das nur gut heißen [insert Herzchen]. Während meine Neffe wächst und gedeiht, schon läuft und die ganze Welt mit dem Wort „da“ erklären kann, kümmert sich eine ehemalige Arbeitskollegin um ihre Zwillinge. Ein drolliges Pärchen, die sich immer freuen wie bekloppt, wenn man ihnen etwas erzählt oder vorsingt.

Vorsingen werde ich dir, meinem lieben Leser, nichts. Insofern darfst du also beruhigt sein. Aber ich zeige dir sehr gerne das Sternenkissen, das bald den Zwillingen übergeben wird! Mit den Spitzen lässt es sich wunderbar greifen, die Augen können es in den nächsten Monaten jeden Tag neu entdecken und weil es mit Styroporkügelchen gefüllt ist, können die kleinen Hände es überall mit hin schleppen – selbst beim Krabbeln. Und mal im Ernst: Jedes Kind sollte irgendwo einen Mops mit Hut und Brille haben!

Alles, was ihr dafür braucht, ist ein gleichseitiges Dreieck. Das legt ihr so auf den einmal (!) gefalteten (!) Stoff, dass ihr nach dem Ausschneiden eine Raute habt. Das restliche Nähen ist eigentlich selbsterklärend: Immer 3 Stück aneinandernähen. Das ist ein kleiner Trick, damit am Ende alle Spitzen tatsächlich auch in der Mitte zusammenlaufen. Auf rechts drehen, füllen, per Hand zunähen. Easy stuff people :)

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