DIY: Sneakers häkeln für Babies

Liebe Leserin,

zugegeben: Ganz neu ist diese Idee mit Sicherheit nicht. Was nichts anderes bedeutet, als dass es schon jede Menge prima Anleitungen dafür gibt! :) Also bin ich erst einmal in den Handarbeitsladen meiner Wahl marschiert, hab zwei Knäuel Catania von Schachenmayr gekauft [und eine Häkelnadel der Stärke 3] und dann mein Unwesen bei Youtube getrieben. Zu meiner Freude fand ich diese Videoreihe:

Ich gestehe: Den ersten Schuh hab ich noch ohne Anleitung gemacht, weil ich es einfach mal ausprobieren wollte. Vielleicht hätte ich doch eher Ingenieurin als Redakteurin werden sollen ;) Wobei er schon arg holprig ausschaut, oder nicht? Beim zweiten bin ich dann grob der Anleitung gefolgt, denn wie du gleich sehen wirst, habe ich die Zunge des Schuhs nicht-farbig gemacht. Sonst hätte er nicht zum ersten gepasst … Die blaue Linie rundherum gefällt mir auf die Art der Videoanleitung aber viel viel besser!

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Cyan und weiß – das geht doch auch für Mädels, oder? :)

Wie du im Hintergrund siehst – von den Knäueln ist noch einiges übrig. Wenn du also zwei oder drei Paar Schuhe planst, solltest du eigentlich auch mit insgesamt zwei Knäueln zurecht kommen.

An alle kleinen Besserwisser da draußen: Ja, ich bin mir durchaus bewusst, dass diese Sneaker nur ein kleiner Gag sind und weder warm genug für Babyfüße sind, noch besonders lange am Fuß bleiben werden ;) Die Kleinen sind einfach Spezialisten darin, immer nur mit einer Socke durch die Weltgeschichte zu gaukeln. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht, sie zu häkeln und als Gag zaubern sie mindestens einer Person außer mir ein Lächeln ins Gesicht – und damit ist die Welt doch wieder ein kleines Bisschen besser geworden.

Fazit: Auch für Anfänger geeignet!

Herzliche Grüße!

 

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DIY: Häkeldecke aus Granny Squares

Guten Morgen!

Mit einer klitzekleinen Tasse schwarzen Tees sitze ich nun vor meinem Laptop und bringe die seit Wochen ersten Worte für KINKERLITZCHEN auf den Bildschirm – eine echte Freude! Ich kann euch gar nicht sagen, wie schnell die Zeit vergeht: Hier mal ein 30ster Geburtstag, dort ein anderer und am besten noch quer durch die Republik verteilt, damit ich auch schön 11 Stunden pro Wochenende im Zug sitze. Dann noch Oktoberfest, Urlaub, direkt stressige Überstundenwochen auf Arbeit und das reguläre soziale Leben und *zack* wieder nix bei Twitter oder hier gepostet. Andererseits mag ich solche vollgestopften Phasen auch, denn danach kommt immer eine ruhige Welle mit gaaaanz viel chillen auf dem Kanapee :) Nun denn, auf geht’s:

Heute präsentiere ich ein kleines großes DIY-Projekt, das ich für eine schwangere Freundin in Angriff genommen hatte, die Anfang des Jahres Nachwuchs erwartet. Ich wusste nicht, wie lange ich für das Projekt brauche, also habe ich lieber gleich mal angefangen. Das war gut, denn du wirst gleich sehen, dass die betreffende Häkeldecke gar nicht so groß ist – trotzdem habe ich drei Wochen dafür gebraucht. Für mindestens zwei Wochen möchte ich jetzt keine Häkelnadel mehr in der Hand haben ;)

Die Babydecke besteht aus 5 x 8 Granny Squares, wobei ich mir auf Youtube einige Videos angesehen habe, bevor ich mich für die vom Typ „Sunburst“ entschieden habe.

Im ursprünglichen Video seht ihr, dass ihr vier Farben braucht, daher habe ich mich für weiß, schwarz, lachs und petrol entschieden. Für die gesamte Decke habe ich für meine 40 Granny Squares 2 x schwarz, 2 x weiß, 1 x petrol und 1 x lachs aufgebraucht. Natürlich kommt es auf eure eigenen Farbwünsche an, denn schwarz benötigte ich so oft, weil es meine Farbe für die Vollendung des Quadrats ist. Im Endeffekt empfehle ich aber, nur drei Farben pro Granny Square zu nutzen, weil es echt so bunt wird. Außerdem die Granny Squares vielleicht nicht unbedingt mit schwarz rahmen, denn als ich sie zusammengefügt habe, kam das ganze Ausmaß der ‚blackness‘ ans Tageslicht. Das war auch einer der Gründe, warum ich noch einen doppelten, weißen Rahmen dazu gegeben habe. Trotzdem bin ich als Erstlingswerk mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich darauf, ein kleines Satinband darum zu binden und meiner Freundin zu schenken :)

 

DIY: Sternenkissen für die Kids

Um mich herum blüht das Leben! Jedes Pärchen hat aktuell den Drang, sich fortzupflanzen – als Vollbluttante kann ich das nur gut heißen [insert Herzchen]. Während meine Neffe wächst und gedeiht, schon läuft und die ganze Welt mit dem Wort „da“ erklären kann, kümmert sich eine ehemalige Arbeitskollegin um ihre Zwillinge. Ein drolliges Pärchen, die sich immer freuen wie bekloppt, wenn man ihnen etwas erzählt oder vorsingt.

Vorsingen werde ich dir, meinem lieben Leser, nichts. Insofern darfst du also beruhigt sein. Aber ich zeige dir sehr gerne das Sternenkissen, das bald den Zwillingen übergeben wird! Mit den Spitzen lässt es sich wunderbar greifen, die Augen können es in den nächsten Monaten jeden Tag neu entdecken und weil es mit Styroporkügelchen gefüllt ist, können die kleinen Hände es überall mit hin schleppen – selbst beim Krabbeln. Und mal im Ernst: Jedes Kind sollte irgendwo einen Mops mit Hut und Brille haben!

Alles, was ihr dafür braucht, ist ein gleichseitiges Dreieck. Das legt ihr so auf den einmal (!) gefalteten (!) Stoff, dass ihr nach dem Ausschneiden eine Raute habt. Das restliche Nähen ist eigentlich selbsterklärend: Immer 3 Stück aneinandernähen. Das ist ein kleiner Trick, damit am Ende alle Spitzen tatsächlich auch in der Mitte zusammenlaufen. Auf rechts drehen, füllen, per Hand zunähen. Easy stuff people :)

#LostPlaces: Die Rampe in München-Riem

Da ich heute in Begleitung einer charmanten Schäferhündin vom Tierheim München unterwegs war, führte der Spaziergang nicht etwa zu einer schwer zugänglichen oder riskanten Ruine. Vielmehr sind unsere sechs Pfoten zu einem absoluten Klassiker gewandert: Die ehemalige Rampe am alten Flughafen in München-Riem. Auf dieser Rampe saßen früher hunderte Leute, während in den Lüften waghalsige Flugschauen stattgefunden haben.

Netterweise traf ich eine Spaziergängerin samt junger, sehr spielverliebter Hündin. Erstere erklärte mir, dass ein Teil der Anlage tatsächlich renoviert wurde für eine vergangene Landesgartenschau – hier sei der indische Pavillon beherbergt gewesen. Nach einer nicht sehr ausufernden Recherche dürften wir aber davon ausgehen, dass es eher der Deutsche Pavillon für die BUNDESgartenschau war. Zeitgemäß ist die Optik nach elf Jahren auf jeden Fall immer noch:

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Ein Teil wurde vor 10 Jahren renoviert für die Bundesgartenschau.

Lost Places München: Ausflugslokal

Da fährt man mit der S-Bahn eine Runde, wandert auf verschlungenen Wegen und Pfaden für zwei Stunden, findet eine kleine verlassene Kapelle, schleicht sich an einem Fliegergrab vorbei und kommt letztendlich an: im Ausflugslokal! Nur sind die Bänke und Tische verrottet, die Küche ist kalt und der Ausschank trocken.

Never DIY again: Macarons vom Lidl

Macarons sind bisweilen eine diffizile Angelegenheit. Mal hat man mehr als 36g Eiweiß in der Schüssel, mal macht ein Tropfen Farbe die Masse zu flüssig und die Füßchen kommen beim Backen nicht zum Vorschein. Macarons backen? Nicht einfach. Umso überraschter war ich, als ich im lokalen Lidl an einer Backmischung vorbeikam. Geht sowas denn? Immerhin steht auf der Packung nur „2 Eiweiß“. Es macht aber einen riesigen Unterschied, ob du nun große oder kleine Eier hast. Meine Neugier war geweckt, die Packung wanderte in den Einkaufskorb und for science musste die ganze Angelegenheit mal einem Praxistest unterworfen werden.

Das Ergebnis:

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Katastrophale bunte Teigklekse, die einmal Macarons werden wollten.

Katastrophale bunte Teigklekse, die einmal Macarons werden wollten. Könntet ihr mich hören, würdet ihr ein müdes und zynisches Haha vernehmen. Es beginnt bei der schauderhaften Optik: Der Teig zerläuft mega stark. Die Haut bildet nicht nur Risse, sondern Krater – unter anderem, weil der Teig dicke Luftbläschen gebildet hat, die auf dem Blech nach oben wandern, platzen und sich nicht mehr von selbst auffüllen. 15 Minuten bei 150 Grad Umluft sind zu lang. Die Macarons haben schon damit begonnen, sich braun zu färben. Das schaut nicht nur mistig aus, sondern heißt auch, dass sie hart sind wie Kekse. Das vierte Problem ist, dass beim Teig der Backmischung schon Geschmack dabei ist. Eigentlich sollte er aus Eiweiß, Zucker, Mandelmehl und Farbe bestehen. Die Herrschaften beim Lidl haben aber direkt noch Himbeeraroma hinzugefügt. Das ist nicht für jeden ein no-go, für mich in diesem Fall aber schon.

Zur Masse, mit der man diese Ungeheuer füllen sollte: Milch erhitzen, Puder dazu, hochkochen. Quasi wie jede andere Art von Fertipsuppe. Blöd nur, dass die Masse beginnt, festzuwerden – und sich dann ein Teil absetzt. Unten bilden sich Klümpchen, oben Suppe. Juhu! So füllt man Macarons definitiv nicht. Erwartungsgemäße Enttäuschung.

Das Fazit

Die Macarons-Backmischung vom Lidl taugt absolut nichts.

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