#DIY: Hirschkopf sticken

Lieber Leser,

der Winter neigt sich dem Ende zu und damit die Hochsaison der klassischen Handarbeit. Es gibt noch einige Projekte, die ich verbloggen möchte – es wird also nicht immer so ruhig sein wie jetzt. Zum Teil begründet sich die Stille übrigens damit, dass ich mein zweites Buch fertiggeschrieben habe: „Das Wissen der Welt: Viktorias Reise“ ist wie der Vorgänger auch bei neobooks erschienen. Einen Link findet ihr in der Sidebar.

DIY Glückwunschkarten ohne viel Aufwand?

Zurück zum Thema: Beim endlosen Surfen bin ich vor einiger Zeit auf einen gestickten Hirschkopf gestoßen. Da ich in letzter Zeit oft Glückwunsch-/Abschieds-/ sonstige Grußkarten gebastelt habe, habe ich mir einen Screenshot gemacht. Alles, was es für so eine Karte braucht, ist ein Stickmotiv, eine Karte mit Passepartout [auch selbst hineingeschnitten] und ein passender Spruch auf der Innenseite. Beim abendlichen Filmvergnügen hab ich dieses Motiv dann nachgestickt – einmal auf Medium großen Quadraten und einmal relativ fein. Beim grünen Hirschkopf habe ich das Garn auf vier Fäden aufgeteilt und beim ganz feinen sogar nur auf zwei von sechs:

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Ob nun bayerische Hirsche oder nicht – ich mag das Motiv sehr!

Statt Glückwunschkarten könnt ihr auch einfach noch zwei oder drei davon sticken und gerahmt an die Wand hängen. Vielleicht dann eher Garn aus einer Farbe nehmen und fünf Farbabstufungen nutzen? Ich stelle mir das jedenfalls ganz reizvoll vor, vor allem, wenn es noch in den Stickrahmen selbst aufgehängt wird.

Der Zeitfaktor: Das Motiv geht relativ schnell von der Hand – es reicht, derweil zwei Folgen einer Serie zu schauen. Das Garn kommt übrigens von Anchor [quasi überall erhältlich] und kleine Stickrahmen mit einem Durchmesser von 11 cm gibt es auf Amazon.

Gegenseitige Verlinkungen

Nachdem das große Buchprojekt abgeschlossen wurde, möchte ich wieder mehr meiner Freizeit diesem Blog widmen. Es wäre zu schade, die vergangenen Jahre hier mit euch einfach im Sande verlaufen zu lassen. Meine großen Themen werden Bücher, DIY und Fotografie sein, genau so wie es sich in den letzten beiden Jahren herauskristallisiert hat. Natürlich müssen jetzt viele alte Beiträge gelöscht werden und mit vieeeel Geduld andere aktualisiert werden. Im Zuge dieser Neuaufstellung würde ich mich gerne mehr mit anderen DIY-Blogs vernetzen – habt ihr denn Vorschläge? Welche Blogs lest ihr gerne? Ich freue mich auf euren Input!

Viele Grüße aus München!

Bettina

Übrigens: Wüsste ich, wer das Motiv im Original gestickt hat, würde ich natürlich copyright/credits geben, aber so sind mir leider die Hände gebunden. Ihr wisst, wer das war? Lasst es mich wissen!

 

 

 

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#DIY: Kapuzenpulli nähen

Der Winter ist bei mir die Zeit, in der besonders viel DIY und Handarbeit im Allgemeinen gefertigt wird. Vielleicht, weil ich in der kalten Jahreszeit zu einem kleinen Stubenhocker werde? ;) Jedenfalls sah ich im Stoffladen meines Vertrauens einen witzigen Stoff voller Sterne, der aber absolut nichts „Süßes“ hatte oder als „putzig“ zu bezeichnen wäre. Ich mag manchmal ein Kindskopf sein, aber mich wie einen anziehen, das möchte ich dann doch nicht.

So, 1.5 Meter Sternenstoff erworben, doppelt gefaltet und flach auf den Boden gelegt. Aus meiner Garderobe einen Pulli gefischt, der sehr gut sitzt, diesen ebenfalls faltenfrei ausgebreitet. Anschließend mit je 4 cm Zugabe an jeder (!) Seite ausgeschnitten, denn der Originalpulli dehnt sich, mein kleines Sternenmeer nicht wirklich. Am Ende hatte ich vier Teile für Ärmel, ein Vorder- und Rückenteil sowie zwei Teile für die Kapuze. Der Clou an diesem Pulli sollte werden, dass die Kapuze riesig ist und vorne wie ein Kragen gelegt ausschaut. Damit es nicht zu eintönig wirkt, habe ich den Innenstoff der Kapuze mit einem anderen Sternenstoff von der gleichen Art geschnitten und sämtliche Bünde mit schwarzem Jersey gestaltet.

Da ich kein großer Selfie-Fan bin hier nur einige Ausschnitte des guten Stücks, das im real life schon ein paar Komplimente eingefahren hat – ich war sehr nervös und bin umso stolzer auf die Resonanz :)

DIY: Neuer Style für den Paravent

Vor einer Weile hatte ich auf eBay einen Paravent gekauft: Schwarze Metallstreben mit minimaler Spielerei, dazu weißer Stoff als der eigentliche Sichtschutz. Er sollte die Wohnküche ein bisschen vom Wohnzimmer abgrenzen.

Das tat er bisher auch ganz prima, doch nun habe ich eine weiße Kommode davor gestellt. Das sah dann doch etwas farblos aus, also musste ein Akzent her! Et voilá:

Für eine Breite von 35 cm habe ich 40 cm breite Stoffbahnen geschnitten. Unterschätzt den Verlust durch Säumen und den Rand nähen bitte nicht, sonst hängt da eine viel zu schmale Bahn. Mit aktivem Sichtschutz ist dann leider nicht mehr viel ;)

Aber wie befestigt man nun den Stoff an dem Gestell? Ein Klettverschluss wäre suboptimal, da man auf der Vorderseite Stiche sehen hätte – die ich nicht mag. Klettverschlüsse, die man nur aufklebt, haften nicht gut genug auf der rauen Rückseite. Abgesehen davon, dass sie das Gewicht dieses Polsterstoffs nicht halten können.

Was tun, sprach Zeus und steckte sie kurzerhand mit Stecknadeln zusammen. Optimal, denn die Perlenköpfe passen farblich zum Stoff, fallen wenn überhaupt positiv auf und lassen sich easy entfernen. Das war mir wichtig, denn in einer Küche spritzt es doch gerne mal und dann sollte man die Stoffbahnen waschen können.

Das Gestell kam von Jago24 auf eBay für 17 Euro, der Stoff wurde mir geschenkt – aber hier kommt es sowieso darauf an, wie viel ihr auszugeben bereit seid und welche Stoffquellen euch zur Verfügung stehen.

Macht es euch eigentlich genauso viel Spaß, Details an und in eurer Wohnung aufzuhübschen?

Dieses Blog …

… bleibt selbstverständlich am Leben. In den letzten Monaten kam selten ein Post, bis auf die Musik zum Sonntag. Grund ist einfach, dass mir die Zeit ausging. Ein Vollzeitjob, eine zweijährige nebenher-Weiterbildung, ein Leben, das in München aufgebaut werden möchte.

Es ist nämlich gar nicht so einfach, mitten in dieser Großstadt voller Menschen neue Freunde zu finden. Zum Teil natürlich, weil man einen Gedanken immer im Hinterkopf spazieren trägt: „Ich habe meine Freunde daheim!“ Außerdem findet man gar nicht so leicht die Leute, mit denen man tatsächlich Zeit verbringen möchte. Kommt dann noch Stress auf Arbeit dazu… Ihr kennt den Spaß! Leider konnte ich sehr wenig nähen und basteln in dieser Zeit, aber hey, no time like the present! Es gibt nämlich Neuigkeiten.

Dieser Ring und Ehebund in meiner Familie …

Hochzeit Ringe Brautstraus Projekt 365

… führen nun dazu, dass ich kleine Fusselarbeit häkle:

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Häkelwerk für das Nichten-Neffen-Kind

Jetzt brauch ich nur noch ein Buch mit Anleitung, wie man die coolste Tante der Welt wird :)

DIY: Bücherregal bauen

Klar, Ikea ist sehr günstig, aber bei den billigen Dingern stimmt die Qualität ja auch eher … NICHT. Bessere Qualität gibt es natürlich, kostet dafür aber auch ordentlich. Wenn a) und b) nichts sind – ist c) vielleicht einfach „selbst bauen“?

Eigentlich klingt es ja ganz leicht: Zwei lange Latten an der Seite und dazwischen kurze, gebauso tiefe Latten. Schafft man locker, oder? Ja! Weniger amüsant war es, das ganze Holz heimzuschleppen, weil man überraschend doch nicht in den Bus gepasst hat. Aber hey, wer 200 Büchern ein neues Zuhause geben möchte, muss da eben durch dann. Okay ja, ich habe ich selbst gehörig verflucht und der Muskelkater am nächsten Tag gab mir recht – aber es hat funktioniert!

Kostenpunkt: 32 Euro, gekauft beim Hagebaumarkt. Schrauben hatte ich schon daheim [nicht mit Nägeln arbeiten!].

Aktuell noch im Originalholzton, wird aber bei Gelegenheit dunkelbraun lasiert und passt dann perfekt zu dem selbst gebauten Schreibtisch – Fichte, Leimholz, gleicher Braunton. Und die 200 Bücher? Passen dank individuell gestalteter Regalfachhöhe perfekt rein :)

DIY: Umhängetasche nähen

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieblingsleser!

man könnte sagen, dass ich in den letzten Tagen ‚operativ‘ versorgt wurde. Das bedeutete natürlich Stubenarrest. Bot dafür die willkommene Gelegenheit, um wieder einmal den Stoffkoffer aus dem Eck zu graben. Was haben sich die Stoffe gefreut, endlich wieder einmal das Tageslicht zu erblicken! Zwei haben sich besonders hervorgetan, doch sie scheuten die Zweisamkeit. Lieber wollten sie ihre Zukuinft zusammen mit Magnetknöpfen und bunten Bändern verbringen. Ihnen diesen Wunsch abzuschlagen wäre gar grausam gewesen! Also vereinigte ich sie zu einer wunderbaren Umhängetasche: Ein Stoff außen, einer als Futter mit extra Innentäschen, Magnetknöpfe zum schließen, blaues Band für die Trägerschlaufen und ein pinkes innen, um den Schlüssel einzuhängen.

So einfach, dass solche Taschen sich auch als Weihnachtsgeschenk super eignen – ohne, dass sie euch bis Ultimo an die Maschine fesseln und ihr nichts anderes erledigen könnt :)

Bei Fragen – her damit und ab in die Kommentare!

Liebe Grüße

Eure Bettina

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