#LowCarb – bisweilen ungesund?

Lieber Leser, liebe Leserin,

wer sich auch nur halbwegs mit einem gesunden Lebensstil beschäftigt, kommt derzeit an Low Carb nicht vorbei. Es klingt wie Magie: Weniger bis kaum Kohlehydrate essen und die Pfunde purzeln von selbst. Dabei ist das Ernährungskonzept eines, das sehr viel selbstständiges Mitdenken erfordert! Letzten Sommer hat es bei mir ganz wunderbar geklappt für 6 Wochen, im Winter ging trotz 4 Wochen gar nichts und in diesem Sommer geht es wieder rund! Allerdings habe ich bei vielen Low Carbern einige Verhaltensweisen gesehen, die mich echt nachdenklich gemacht haben … (mehr …)

DIY: durchsichtiges Oberteil nähen

Ihr habt die Sneak Peek noch im Hinterkopf? Das Projekt ist jetzt so fertig, wie es nur sein kann. Im Sinne von: mit einer Nadel gehe ich bestimmt nicht noch mal ran, ich würde es nur verschlimmbessern… Aber mei, besonders grausam schaut’s jetzt auch nicht aus.

Das Projekt?

Wie die Überschrift es verrät: ein durchsichtiges Oberteil.

Wer bereits seit einer Weile Leser ist, kennt meinen Lieblingsschnitt für Oberteile: Simpel, einfach & von einem Lieblings-Shirt abgenommen, umspielt er locker flockig die runden Angelegenheiten. So auch hier, auch wenn diesmal bereits wieder eine Größe kleiner genäht werden konnte *hüstel*

Der Stoff?

Der Stoff ist schwarz, sehr stretchig, teils Netz, teils fest gewobene Punkte und sollte daher immer mit einem Trägershirt darunter kombiniert werden. Was für mich den Reiz an diesem Stoff ausgemacht hat, war die Wirkung direkt auf der Haut. Nachdem ich mich bei Fotos, auf denen ich etwas selbst gemachtes trage, immer selten dämlich anstelle, habe ich euch probeweise mal die Hand unter eine Stofflage gehalten. Es macht einen edlen Eindruck, wie ich finde.

Die DIY Fotos?

Nach der großen Sommerpause habe ich mit diesem leichten Shirt den Wiedereinstieg in die DIY-Motivation gefunden, die sich definitiv weiter fortsetzen wird. Bei 25 Grad fällt es einfach leichter, sich hinter der Nähmaschine zu verstecken ;)

Übrigens…

Entsprechend darf ich heute ankündigen, dass das jährliche Mützchen stricken begonnen hat! Zum dritten Mal in Folge nutze ich den feierabendlichen Filmgenuss dafür, ab und an kleine Mützchen zu stricken, die ihr im Winter auf den Smoothies von Innocent finden werdet. Für jede so verkaufte Flasche wandern 30 Cent ans Rote Kreuz! Wer mehr wissen möchte, kann sich auf Das Große Stricken umsehen!

Ein Nachmittag in Nymphenburg

Die Sonne strahlt noch warm, aber längst nicht mehr gleißend. Kühle Brisen frischen nicht nur den Tag, sondern auch die Nächte auf. Es ist wieder einmal an der Zeit, die etwas dickere Decke aus der Truhe zu holen.

Der Sommer ist vorbei.
Aber das ist schon in Ordnung so, lang genug hat er gedauert. Bei den kühleren Temperaturen kommt auch endlich wieder die Laune auf etwas zu unternehmen, bei dem tendenziell viel gelaufen wird. Vorher hätte das quasi suizidale Veranlagungen demonstriert. Wie nutzt man also einen tollen Feiertag?

Man schnappe sich eine Freundin, treffe sich an einem genehmen Ort und verbringe etwas Zeit innen als auch außen. Sodann füge man etwas Buttermilch-Zitronen-Eis zu diesem Mix hinzu und genieße im Abgang einen Abstecher zum Augustiner Biergarten. Anschließend begebe man sich nach Hause, nutze den Sessel und lese ein paar Seiten eines guten Buches.

Morgen kurz arbeiten gehen und das oben genannte Rezept an den beiden Wochenendtagen wiederholen. Klingt traumhaft, wird auch so sein.

Liebe Grüße an euch alle,

Bettina

DIY: shabby s|chic|kes Tablett

Shabby chic ist natürlich jedem ein Begriff. Er steht für einen hellen, holzigen, ursprünglich erscheinenden und potentiell leicht abgewohnten Eindruck/ Zustand eines Einrichtungsgegenstands. Nicht, dass ich das folgende DIY-Projekt explizit an diesem Konzept ausgerichtet hätte, im Gegenteil. Es passt zwar in diese Kategorie, ist mir im Endeffekt aber fast schon etwas zu, nun ja, tussig geworden. Nichts, was eine Dose schwarzer Sprühfarbe irgendwann nicht lösen könnte ^^

Ein sommerlich leichtes Tablett wurde geschaffen, das zur Aufbewahrung von Obst oder zur Präsentation allerlei Dinge, beispielsweise von Alkohol, Back- und Naschwerk verwendet werden kann.

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Vorgehensweise

  1. Soviel Spitze wie benötigt, bzw. anderweitig gewünschten Stoff durch Textilsteife ziehen und 2 Tage trocknen lassen. Textilsteife bekommt ihr auf jeden Fall in der Bastelabteilung des Hagebaumarkts. Ca 8€, vielseitig weiterverwendbar.
  2. Ein mindestens 5 mm dickes Spanbrett zuschneiden, die Kanten und Oberflächen mit Sandpapier nachbearbeiten.
  3. Für die Füße habe ich mir Holzperlen ausgesucht, deren Klarlackschicht ich ebenfalls mit Sandpapier entfernt habe. Anschließend habe ich die Perlen auf den 4 Ecken des Bretts per Holzleim festgeklebt. Je nach Angabe der Holzleimverpackung trocknen lassen.
  4. Mit weißer Sprühfarbe die Unterseite weiß färben. Bei den Füßen darauf achten, dass auch sie gleichmäßig bedeckt werden. Trocknen lassen, umdrehen, Oberseite besprühen. Sprühfarbe auf Wasserbasis gibt es für etwa 7-9€ auch im Baumarkt.
  5. Zu Call Me Victorian gehen und sich die Schmetterlinge herunter laden. Je nach Geschmack in Schwarz oder Bunt ausdrucken und die gewünschten Tierchen ausschneiden, aufleimen und mit einem Hauch Sprühfarbe bedecken.
  6. Die getrocknete Spitze mit einem Bastel-Tacker rund um das Spanbrett festtackern. Nicht zu oft tackern, sonst stört das die Optik.
  7. Mit einem hauchdünnen Pinsel und weißer Farbe die Klammern „streichen“ – einfach, damit das glänzende Metall optisch nicht so aus dem Rahmen fällt.
  8. In einer happy happy sunshine world leben.

Kids – try this at home!

DIY: Kissenparade

Oh man! Da gibt’s so viele interessante #DIY-Projekte für die Wohnung und was macht die? KISSEN. Wahnsinn.

Könnte sich vermutlich der ein oder andere Leser* denken. Kissen, wie unspektakulär. Theoretisch könnten sie damit auch Recht haben – doch wenn Frau nun mal frische Kissen als Hingucker auf einer Couch wünscht, macht sie sich eben neuen Kissen. Wenn man einen Tick genauer drüber nachdenkt, sind Kissen eigentlich ein genauso scheinbar nichtiges Detail im Leben wie ein Kameraband. Scheinbar nichtige Details, die meiner Aufmerksamkeit bedürfen!

Um dem Ganzen etwas mehr abzugewinnen als die übliche quadratische Prägung, habe ich einfach mal einen Akzent auf Form und Faltung gesetzt. Verwendet wurde ein einzelnes Stoffdesign in 3 verschiedenen Farbvarianten: silberne, rote und violette Chenille-Punkte mit jeweils metallic-glänzendem Flachgewebe als Untergrund.

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Die Formen sind so unterschiedlich, wie es nur geht: eine Nackenrolle mit schwarzem Akzentstoff an den Rändern, ein Rechteck mit Raffungen/ versetzt gelegten Falten auf der einen Halbseite und ein rundes Kissen, dessen Falten am Knopf im Zentrum durch Überlappungen am Rand unterstützt werden. Der Untergrund schimmert je nach Lichteinfall mal schwächer oder stärker und fungiert so als zentrales Element des Hinguckertums.

Gefüllt wurden alle 3 mit dem Inhalt eines älteren Kissens, dessen Stoff schon richtig zerschlissen schien, so beliebt war es. Mehr re-cycling als up-cycling, doch das Endergebnis ist das, was zählt.

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*Generisches Maskulinum zur Vereinfachung des Textes. Ein Hauch Satire am Morgen, nur für euch!

Quasi-DIY: Regal aus Weinkisten

… wie ihr die letzten Wochen lesen konntet, gab es einige Umschwünge in meinem Leben -> Traumjob, Umzug et cetera. Richtig begreifen kann ich es manchmal immer noch nicht, beziehungsweise mich trauen, an die Echtheit zu glauben. Irgendwann kommt bestimmt jemand, kneift mich und *platz* ist die Seifenblase nicht mehr schillernd schwebend, sondern ein elender nasser Fleck am Boden.

Doch das nur mal so. Ich brauch Möbel. Ich mag Holz. Ich mag weder die Machart erschwinglicher Neumöbel noch die Preise der von mir bevorzugten Echtholzmöbel. Dilemma, nech. Man kann sich jetzt natürlich auf sein 25 € Sofa setzen und über den Sinn der Welt und die eigene Rolle darin grübeln, oder man trinkt a) einen starken Kaffee und isst b) einen frischen Eierlikörmuffin dazu. Koffein- und Zuckerrausch, was will die moderne Singlefrau von heute mehr.

Besagte Singlefrau stöbert sich also zu eBay durch, vergleicht die dort enthaltenen Angebote von leeren alten Weinkisten aus Holz, bestellt sich 6 [sechs] Stück für zusammen 21€ plus 10€ Versand & wartet nun ungeduldig auf die Ankunft der Kisten. In der Zwischenzeit lässt sich übrigens prima ein Raff-/ Faltrollo nähen!

Kaum sind die Kisten da, wird der Staubsauger drüber und drunter und drumherum geschwungen. Anschließend ein Bauplan ausgetestet und mehrere 2mm dicke, 40 mm lange Nägel in verschiedene Stellen der Konstruktion gejagt. Eignet sich prima zum Abreagieren des Zuckerrauschs der restlichen Muffins.

Ende vom Lied ist das Befüllen und Dekorieren der Kisten. Klingt vielleicht komisch, ist aber so :)

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